ARC, Herbstrallye: Bericht ZM Racing | 25.10.2026
Solide Leistung von ZM-Racing
Christoph Zellhofer auf Podium Dritter, Vater Max wurde Sechster. Damit beendete das Rallye Team seine bisher erfolgreichste Saison
Bei kühlen und teilweise noch feuchten Bedingungen ging an diesem Wochenende in Dobersberg die zur Austrian Rallye Challenge zählende Herbstrallye über die Bühne. ZM-Racing war mit drei Mannschaften unter den rund hundert Startern vertreten.
Max Zellhofer steuerte den heuer sehr erfolgreichen Toyota GR Yaris Rally2 mit dem Hermann Neubauer den Staatsmeistertitel und zuletzt die 3-Städte Rallye in Deutschland gewann, sein Beifahrer war der Kärntner Gerald Winter, dann Christoph Zellhofer mit der deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl auf einem Ford Fiesta Rally2 und der Salzburger Gerold Neumayr mit Co. Christoph Karl, ebenfalls auf einem Ford Fiesta R5.
Gespannt durfte man sein, wie sich das Vater-Sohn Duell zwischen Max und Christoph Zellhofer, diesmal beide auf einem Rallye2 Boliden entwickelte. Dieser interne Zweikampf begann schon auf den ersten beiden Sonderprüfungen, wobei jeder der Beiden einmal schneller war als der Andere. Damit stand es nach vier Prüfungen Unentschieden. Auf den nächsten vier Prüfungen am Nachmittag war aber Christoph jedes Mal schneller als sein Vater mit seinen 62 Jahren. Damit gewann der 30-jährige Sohn dieses interne Generationen-Duell mit einem Gesamtscore von insgesamt 6:2 Zeiten. Diese Überlegenheit brachte Christoph Zellhofer am Ende einen vielbeachteten dritten Platz in der Gesamtwertung:“ Ich bin mit diesem Ergebnis mehr als nur zufrieden, wir haben gerade am Nachmittag gezeigt, dass wir mit der Spitze mitfahren können, da bin ich schon happy. Dies auch mit unserem internen Kampf gegen meinen Vater, der am Anfang der Rallye sehr schnell war. Umso schöner war es für mich diese inoffizielle Wertung gegen ihn zu gewinnen. Dieser Podiumsplatz ist für Anna Maria Seidl und für mich ein toller Abschluss der heurigen Saison, wie es im nächsten Jahr weiter geht ist aber noch offen.“
Vater Max Zellhofer war am Vormittag auf dem rutschigen Terrain sehr schnell und zeigte wieder einmal seine Klasse. Am Nachmittag hielt er sich etwas zurück, um das Auto nicht zu beschädigen und trotzdem unter die Top Ten mit einem sechsten Gesamtrang zu kommen:“ Für mich ist der sechste Platz ein schönes Ergebnis. Es wäre noch ein wenig mehr drinnen gewesen, ich wollte aber nicht die Risikogrenze erhöhen, um wo möglich irgendwo von der Strecke zu fliegen. Für mich war es faszinierend mit dieser Rakete unterwegs zu sein, bisher hatte ich den Toyota nur von außen in unserer Werkstatt gekannt, jetzt weiß ich wesentlich mehr, was dieses Auto im Rennbetrieb eigentlich kann und was alles möglich ist. Dieser Einsatz bedeutete für mich nicht nur viel Spass, sondern ich habe technisch viel dazu gelernt, was ich auch als Teamchef von ZM-Racing verwenden kann. Besondere Freude bereitete aber für mich der dritte Platz von Christoph, diesen Erfolg habe ich ihm besonders vergönnt. Ich möchte aber unserem ganzen Team mit allen Mechanikern, den Fahrern und vor allem den Sponsoren besonders danken, ich glaube das wir mit diesen vielen Erfolgen auch deren Erwartungen restlos erfüllen konnten.“
Pech hatte der Salzburger Gerold Neumayr. Auf der Sonderprüfung 3 kam für ihn ein frühes Aus:“ Schade wir hatten einen guten Schrieb gehabt, Aber in einer Linkskurve blieb ich mit ca. nur 60 km/h an einem einbetonierten Kanaldeckel hängen. Dadurch wurde die Scheibe zerstört und der Wagen hatte auch keinen Strom mehr. Die Ursache dafür konnten wir nicht klären.“ So musste man den Ford Fiesta mit dem Abschleppwagen nach Dobersberg zurückbringen.
Die Gesamtleitung von ZM-Racing bei dieser erfolgreichen Rallye lag diesmal wieder in den bewährten Händen von Herbert Kreillechner und Technik-Chef Alex Köck.
Der vorliegende Teambericht wurde im Rahmen des ARC-Presseservice im Zuge der Kooperation von Austrian Rallye Challenge und motorline.cc veröffentlicht.


















