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Jännerrallye: Nachbetrachtung
Foto: Michael Jurtin

Rückblick auf einen Erfolg auf allen Linien

Die 39. Auflage der LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER 2026 liefert imposante Zahlen, Daten und Fakten

Über 7 Millionen digitale Kontakte

Die Jännerrallye 2026 erzielte neue Bestwerte in der medialen Sichtbarkeit. Allein über die digitalen Kanäle wurde eine Reichweite von über 7 Millionen Kontakten erreicht.

Über 570.000 Zugriffe entfielen auf die Livestreams während der Veranstaltung – rund 250.000 im deutschsprachigen Stream und mehr als 320.000 über internationale Kanäle. Zusätzliche Reichweiten durch private Content Creator sind darin noch nicht enthalten. Auch die TV-Ausstrahlungen des ORF mit fast acht Stunden Übertragung auf ORF Sport+, ORF Oberösterreich und ORF ON werden die Gesamtreichweite weiter erhöhen.

Riesige Resonanz auf Social Media

Auf Instagram erreichte die Jännerrallye eine Reichweite von 4,3 Millionen sowie rund 100.000 Interaktionen, Facebook lukrierte zusätzlich knapp 3 Millionen Nutzerinnen und Nutzer. Die internationale Streaming-Wiedergabezeit lag bei mehreren tausend Stunden – mit spürbarem Effekt auf Markenwahrnehmung der Sponsoren und Partner und einem potenziell sehr positiven Einfluss auf den medialen Gesamtwert.

Twitch schlägt voll ein

Erstmals wurde die Jännerrallye auch auf Twitch übertragen – in Zusammenarbeit mit dem international bekannten Streamer KuruHS. Während viele klassische Sportarten noch zögern, neue Plattformen und Zielgruppen zu erschließen, agiert die Jännerrallye hier deutlich agiler und erweitert stark im Gaming Bereich.

Dank eigenständiger Medienrechte und kurzer Entscheidungswege gelingt es, digitale Chancen rasch umzusetzen und gezielt über den Tellerrand hinaus zahlreiche neue Communities zu vernetzen.

Tourismus-Turbo für das Mühlviertel

Die Jännerrallye war nicht nur sportlich ein Top-Event mit erneut spürbar über 100.000 Zusehern vor Ort – sie wurde zur Bühne für eine ganze Region. Durch aufwändige TV-Produktion mit modernster Technik – von FPV-Drohnen bis zu spektakulären Onboard- und Luftaufnahmen – konnte das Mühlviertel visuell eindrucksvoll inszeniert werden.

Im Unterschied zu vielen anderen Sportgroßereignissen, die sich auf Stadien oder Hallen beschränken, bietet der Mehraufwand in der Produktion im Rallyesport eine mediale Bühne für eine komplette Region. Jeder Streckenabschnitt und jede Kameraaufnahme transportiert Landschaft, Region und pures Racing direkt ins Wohnzimmer oder aufs Smartphone der Zuschauer/innen.

Die touristische Wirkung der erfolgreichen letzten Jahre war bereits heuer klar messbar: Die Region war rund um das Veranstaltungswochenende komplett ausgelastet. Kurzfristig mussten Gäste sogar auf Unterkünfte im benachbarten Ausland ausweichen.

Rückmeldungen zu Nächtigungen kamen unter anderem aus Tschechien, dem oberösterreichischen Donauraum sowie aus Linz – obwohl diese Orte bis zu einer Stunde Fahrzeit vom Rallyezentrum in Freistadt entfernt liegen.

FIA-Observation sehr positiv

Mehrere Beobachter der FIA Europameisterschaft waren vor Ort und stellten der Jännerrallye ein überwiegend positives Zeugnis aus. Sollte der Schritt Richtung Europameisterschaft realisiert werden, hätte dies nochmal weitere spürbare Auswirkungen auf die Region: Allein durch zusätzliche Offizielle, Teams und Partner, dazu kämen weitere Fanreisebewegung aus rallyebegeisterten Ländern wie Polen, den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Tschechien und Ungarn.

Mediale Aufbereitung stellt vieles in den Schatten

Die Jännerrallye zeigt damit, wie effizient und vernetzt Sport medial aufbereitet werden kann – von Social Media bis TV, von regional bis international. Was hier an Reichweite und Wirkung erzielt wurde, stellt inhaltlich so manche Premiumsportart in den Schatten – und das mit vergleichsweise äußerst schlankem Ressourceneinsatz.

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