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Jännerrallye: Vor dem Start
Foto: Harald Illmer

Jännerrallye liebäugelt mit ERC-Status

Morgen Samstag wird die LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER in Freistadt gestartet. Von den 78 genannten Teams werden 74 tatsächlich an der Rallye teilnehmen- Wettersituation hat sich heute geklärt, es wird eine tolle Winterrallye werden. TEC7 ORM Staatsmeisterschaft wird durch Vertreter der FIA genau beobachtet

Wenn morgen die 39. Auflage der Jännerrallye in Freistadt gestartet wird, werden 74 Piloten von ursprünglich 78 genannten Teams, an diesem Saisonauftakt im Mühlviertel an den Start gehen. Macht man einen Blick auf die Startliste so muss man feststellen, dass es sechs verschiedene Sieganwärter gibt. Da ist einmal der bekannte Norweger Mads Ostberg auf einem Citroen C3 Rallye 2, dann der Este Romet Jürgenson (Ford Fiesta Rally2 von M-Sport), gefolgt vom oberösterreichischen Staatsmeister Simon Wagner (Hyundai i20 NRally2 Step2), dem zweifachen Sieger Michael Lengauer auf Skoda Fabia RS Rallye2, ebenfalls OÖ und dem Salzburger Ex-Staatsmeister Hermann Neubauer (Toyota GR Yaris Rally2) sowie dem Deutschen Albert von Thurn und Taxis auf Skoda Fabia RS Rallye2)

Die Wettersituation hat sich seit der heutigen Nacht geklärt. Es schneit im ganzen Mühlviertel heftig und damit ist klar, es gibt die von Vielen gewünschte Winterrallye. Da die Temperaturen laut den Wettervorhersagen in den Minusbereich gehen sollen, wird der Schnee auch liegen bleiben. Dies bedeutet für die Aktiven, die Teams und die Teamchefs eine willkommene Erleichterung, kann man sich doch klar auf die Bedingungen einrichten und die Fahrzeuge dementsprechend für den Shakedown und die heutige Qualifikation vorbereiten.

Der Rallye Club Mühlviertel und deren Obmann Christian Birkelbauer, sowie Georg Höfer, der für die Jännerrrallye Freistadt gGmbH zuständig ist, haben sich in der Vergangenheit Gedanken gemacht, ob man sich nicht doch bei dieser Rallye wieder dafür zu interessieren hätte, den früheren Status eines ERC Laufes erneut herzustellen. Dazu Christian Birklbauer:“ Natürlich liebäugelt man an diesen Gedanken immer wieder, doch konkreter wollen wir erst dann werden, wenn es auch die finanzielle Lage zulässt“, so der Obmann des RC Mühlviertel als Veranstalter.

Um alle Möglichkeiten vor einer solchen Entscheidung zu prüfen, haben sich namhafte Vertreter der FIA in Freistadt eingefunden, die als Beobachter tätig sind. Da ist einmal der FIA-Beobachter namens Miikka Anttila aus Finnland zu erwähnen, der ein absoluter Kenner des Rallyesportes ist und als früherer Co-Pilot von Jari-Matti Latvala, einem der vielen finnischen Nordlichter im Rallyesport, genug Erfahrung hat, um einen objektiven Bericht nach Paris zu schicken. Ebenfalls in der Rolle als FIA Safety Delegate ist hier der Deutsche Benjamin Schmidt im Einsatz, auch er wird seine gewonnenen Erfahrungen im Mühlviertel an die FIA- Verantwortlichen nach Paris weiterleiten.

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