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Jännerrallye: Nach SP2
Foto: Harald Illmer

Auftakt mit einigen Überraschungen

Die 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER läuft seit heute in der Früh / In Führung liegt nach zwei von insgesamt 18 Prüfungen der österreichische Serien-Staatsmeister Simon Wagner

So leise der Schnee in der Nacht auf heute im Mühlviertel rieselte, so laut ist res seit sieben Uhr in der Früh rund um Freistadt. Kurzum: Die 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER ist wettkampftechnisch eröffnet, und die 74 Teilnehmer jagen ihre Boliden durch die von allen Piloten und auch Tausenden Fans erhoffte Winterlandschaft.

Mittlerweile sind zwei der insgesamt heute und morgen auf dem Programm stehenden 18 Sonderprüfungen absolviert. Pierbach 1 mit 13,8 Kilometern und Windhaag 1 mit 10,5 Kilometern haben die Racer hinter sich gebracht. Und die Rallye brachte schon einige Überraschungen. Dass Serienstaatsmeister Simon Wagner als Führender und der Sieger der letzten beiden Jännerrallyes Michael Lengauer als (trotz eingeschlagener Windschutzscheibe) momentan Zweiter ganz weit vorne liegen werden, war zu erwarten, dass jedoch Martin Rossgatterer mit seinem Renault Clio Rally3 als Vierter viele Rally2-Boliden hinter sich lassen konnte, ist bei aller anerkannten Klasse des Piloten bemerkenswert. Denn unter ihnen befinden sich momentan auch noch die Topstars Romet Jürgenson aus Estland oder der Norweger Mads Ostberg. Allerdings zeigten die beiden Siegertipps mit Platz eins und zwei auf der zweiten Prüfung, dass sie den anfänglichen Respekt vor dem Traditions-Event abgelegt haben und mit ihnen sicher noch zu rechnen sein wird.

Mit dem Tschechen Petr Kacirek und dem schon öfter auffälligen Youngster Maximilian Lichtenegger konnten sich noch zwei Rally3-Piloten unter die besten Zehn platzieren.

In weiterer Folge werden Pierbach und Windhaag noch einmal befahren, und Simon Wagner weiß schon, wie er’s anlegen wird. „So wie bisher. Wir haben noch keinen Fehler gemacht, das wollen wir beibehalten.“ Eigene Fehler bzw. ein Malheur sieht zumindest Michael Lengauer als Ursachen für den Rückstand. „Ich h ab gleich auf SP 1 das Auto einmal abgewürgt und dadurch einiges liegenlassen. Und die zweite Prüfung mussten wir mit einer eingeschlagenen Windschutzscheibe bestreiten.“

Auch der momentan Drittplatzierte Hermann Neubauer hält mit rund 20 Sekunden Rückstand noch alle Chancen aufrecht, wenngleich er sich selber „schon als älteren Herrn im Rallyeauto“ sieht. Eine Meinung, mit welcher der erst 37-jährige zweifache Staatsmeister zweifellos alleine dasteht.

Jännerrallye 2026, Zwischenstand nach 2 von 18 Sonderprüfungen

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