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Jännerrallye: Nach SP13
Foto: Harald Illmer

Schock im Morgengrauen für den Titelverteidiger

Auf der ersten Prüfung des heutigen Tages zur 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER verlor Michael Lengauer mit Reifenschaden über eine Minute auf Spitzenreiter Simon Wagner

Mit den letzten acht Prüfungen ging die 39. Auflage der LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER heute in der Früh in den Entscheidungstag. Nach einer klirrend kalten Vollmondnacht wurden die noch im Bewerb gebliebenen 69 Teams von minus drei Grad und dementsprechend eisigen Verhältnissen empfangen. Und schon die erste Wertungsprüfung, die SP 11 in St. Oswald begann mit einem Knall, speziell für Michael Lengauer, der sich zum Ziel gesetzt hatte, dem Spitzenreiter Simon Wagner mit einer morgendlichen Fabelzeit wenigstens einen Ansatz von Nervosität einzuhauchen.

Daraus wurde aber nichts, denn schon kurz nach den Starrt bremste besagter Knall die Bestrebungen des Jännerrallye-Siegers der letzten zwei Jahre. „Wir haben irgendetwas unter dem Schnee getroffen, ich weiß aber nicht was, vielleicht ein Wasserrohr. Das war’s dann wohl“, war Lengsauer im Ziel enttäuscht. Vom linken Vorderreifen seines Skoda Fabia hingen nur noch Fetzen an der Felge. Tragisches Fazit: Eineinhalb Minuten Rückstand auf Simon Wagner, der das erreichte, was Lengauer eigentlich wollte – die erste Bestzeit des Tages.

Simon Wagner zeigte Mitgefühl mit seinem Hauptkonkurrenten. „Das tut mir wirklich leid für Lengi. Ich habe an seinen Spuren vor mir schon gesehen, dass er wohl vollstes Risiko gegangen sein muss.“ Von einer Vorentscheidung wollte der fünffache Staatsmeister jedoch noch nichts wissen. „Dazu ist die Rallye noch zu lang. So etwas wie dem Michi kann schon im nächsten Abschnitt uns auch passieren.“

Aus Michael Lengauers Missgeschick schöpften wiederum dessen Verfolger Hoffnung. Hermann Neubauer und der Norweger Mads Østberg sehen plötzlich sogar wieder Chancen auf Platz zwei bei der Jännerrallye. Nach mittlerweile 13 von insgesamt 18 Sonderprüfungen liegt Simon Wagner jedenfalls klar mit 1:23,5 Minuten vorne, während Lengauer, Neubauer und Østberg im Kampf um die weiteren zwei Podiumsplätze lediglich rund 20 Sekunden trennen.

Keine Veränderungen gegenüber gestern gab es in den weiteren Kategorien der TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft. In der ORM 2 führt weiterhin Martin Rossgatterer. In der ORM 3 sowie in der ORM Junior liegt Marcel Neulinger vorne. Die Historische Staatsmeisterschaft führt Günther Königseder an, und in der ORM Trophy führt der Deutsche Hermann Gassner.

Jännerrallye 2026, Zwischenstand nach 13 von 18 Sonderprüfungen

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