RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Jännerrallye: Nach SP7
Foto: Daniel Fessl

Fehlerloser Staatsmeister hat alles im Griff

Die 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER sieht nach sieben von insgesamt 18 Prüfungen Simon Wagner weiterhin in Führung / „Hausherr“ Michael Lengauer ist aber noch lange nicht geschlagen

Die strahlende Wintersonne begleitet die Aktiven und auch Tausende Fans, die es sich nicht nehmen ließen, die 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER live vor Ort im oberösterreichischen Mühlviertel mitzuverfolgen. Von 18 Wertungsabschnitten, die heute und morgen im Raum Freistadt bezwungen werden müssen, sind mittlerweile sieben Stück gezeitet. Was gleichzeitig auch heißt, dass laut Zeitplan der Rallye heute noch drei Prüfungen auf dem Programm stehen.

Dass die selbstauferlegte Fehlerlosigkeit bis jetzt gehalten hat, bildet das Grundgerüst für Simon Wagners Führung, die er von Beginn der Rallye heute in der Früh bis zum jetzigen Zeitpunkt erfolgreich hält. Erster Verfolger des fünffachen Staatsmeisters ist mit Michael Lengauer der Jännerrallye-Sieger der letzten beiden Jahre. Im Gegensatz zum makellos agierenden Spitzenreiter ortet der Zweitplatzierte jedoch zu viele Eigenfehler. „Die ständig wechselnden Untergründe von Schnee, Matsch, Eis und dann wieder trockene Stellen machen die Rallye heuer irrsinnig schwierig. Da gewinnt der, der am konzentriertesten bleibt.“

Erfolgreich in die Rallye hineingearbeitet haben sich die beiden Auslandsstars Mads Østberg aus Norwegen und Romet Jürgenson aus Estland. Die im Vorfeld als Siegerkandidaten gehandelten Toppiloten hanteln sich nach einem durchwachsenen Auftakt sukzessive nach oben, hatten auch Hermann Neubauer bereits von Rang drei geholt und auf Platz fünf nach hinten gereiht. Doch auf SP 6 in Lasberg fing sich Østberg einen Reifenschaden ein, und das nutzte Neubauer umgehend, um wieder einen Platz gutzumachen. Mittlerweile hat sich der Norweger aber neuerlich am Salzburger vorbeigekämpft.

Nach wie vor bemerkenswert sind die Leistungen von Martin Rossgatterer und vor allem auch dem erst 21 Jahre jungen Kärntner Maximilian Lichtenegger, die mit ihren Rally3-Boliden einige renommierte Namen in leistungsstärkeren Rally2-Autos hinter sich halten können. Rossgatterer scheint als famoser Gesamtsiebenter in den Top-ten auf. Lichtenegger verspielte erst auf der siebenten Sonderprüfung Schönau – St. Leonhard seinen achten Rang und ist momentan Elfter.

Damit ergibt sich naturgemäß auch die Zwischenwertung in der TEC7 ORM 2, die also Martin Rossgatterer in Führung zeigt, Zweiter ist der ebenfalls starke Tscheche Petr Kacirek vor Maximilian Lichtenegger.

Die TEC7 ORM 3 führt nach sieben Prüfungen der Oberösterreicher Marcel Neulinger vor seinem Bruder Nico Neulinger an. Dritter ist der Norweger Martin Stenberg.

Marcel Neulinger führt auch die ORM Junior an. Hier liegt auf Platz zwei Martin Stenberg und auf Platz drei der Oberösterreicher Lukas Dirnberger.

Und last but not least hält Staatsmeister und damit auch Titelverteidiger Günther Königseder in der TEC7 Historischen Staatsmeisterschaft die Führung vor Patrik Gaubinger und Horst Stürmer.

?Jännerrallye 2026, Zwischenstand nach 7 von 18 Sonderprüfungen

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert