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Jännerrallye: Nach SP7
Foto: Daniel Fessl

Fehlerloser Staatsmeister hat alles im Griff

Die 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER sieht nach sieben von insgesamt 18 Prüfungen Simon Wagner weiterhin in Führung / „Hausherr“ Michael Lengauer ist aber noch lange nicht geschlagen

Die strahlende Wintersonne begleitet die Aktiven und auch Tausende Fans, die es sich nicht nehmen ließen, die 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER live vor Ort im oberösterreichischen Mühlviertel mitzuverfolgen. Von 18 Wertungsabschnitten, die heute und morgen im Raum Freistadt bezwungen werden müssen, sind mittlerweile sieben Stück gezeitet. Was gleichzeitig auch heißt, dass laut Zeitplan der Rallye heute noch drei Prüfungen auf dem Programm stehen.

Dass die selbstauferlegte Fehlerlosigkeit bis jetzt gehalten hat, bildet das Grundgerüst für Simon Wagners Führung, die er von Beginn der Rallye heute in der Früh bis zum jetzigen Zeitpunkt erfolgreich hält. Erster Verfolger des fünffachen Staatsmeisters ist mit Michael Lengauer der Jännerrallye-Sieger der letzten beiden Jahre. Im Gegensatz zum makellos agierenden Spitzenreiter ortet der Zweitplatzierte jedoch zu viele Eigenfehler. „Die ständig wechselnden Untergründe von Schnee, Matsch, Eis und dann wieder trockene Stellen machen die Rallye heuer irrsinnig schwierig. Da gewinnt der, der am konzentriertesten bleibt.“

Erfolgreich in die Rallye hineingearbeitet haben sich die beiden Auslandsstars Mads Østberg aus Norwegen und Romet Jürgenson aus Estland. Die im Vorfeld als Siegerkandidaten gehandelten Toppiloten hanteln sich nach einem durchwachsenen Auftakt sukzessive nach oben, hatten auch Hermann Neubauer bereits von Rang drei geholt und auf Platz fünf nach hinten gereiht. Doch auf SP 6 in Lasberg fing sich Østberg einen Reifenschaden ein, und das nutzte Neubauer umgehend, um wieder einen Platz gutzumachen. Mittlerweile hat sich der Norweger aber neuerlich am Salzburger vorbeigekämpft.

Nach wie vor bemerkenswert sind die Leistungen von Martin Rossgatterer und vor allem auch dem erst 21 Jahre jungen Kärntner Maximilian Lichtenegger, die mit ihren Rally3-Boliden einige renommierte Namen in leistungsstärkeren Rally2-Autos hinter sich halten können. Rossgatterer scheint als famoser Gesamtsiebenter in den Top-ten auf. Lichtenegger verspielte erst auf der siebenten Sonderprüfung Schönau – St. Leonhard seinen achten Rang und ist momentan Elfter.

Damit ergibt sich naturgemäß auch die Zwischenwertung in der TEC7 ORM 2, die also Martin Rossgatterer in Führung zeigt, Zweiter ist der ebenfalls starke Tscheche Petr Kacirek vor Maximilian Lichtenegger.

Die TEC7 ORM 3 führt nach sieben Prüfungen der Oberösterreicher Marcel Neulinger vor seinem Bruder Nico Neulinger an. Dritter ist der Norweger Martin Stenberg.

Marcel Neulinger führt auch die ORM Junior an. Hier liegt auf Platz zwei Martin Stenberg und auf Platz drei der Oberösterreicher Lukas Dirnberger.

Und last but not least hält Staatsmeister und damit auch Titelverteidiger Günther Königseder in der TEC7 Historischen Staatsmeisterschaft die Führung vor Patrik Gaubinger und Horst Stürmer.

?Jännerrallye 2026, Zwischenstand nach 7 von 18 Sonderprüfungen

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