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Alpenfahrt Revival 2026
Foto: Hannes Schneider

Gerhard & Evelyn Mischka gewinnen auf Lancia

Klassensiege gehen an Christian Schallenberg, Klaus Stöcker, Franz Zehetner u. Gerhard Mischka - Veranstaltung wurde trotz teilweise schlechtem Wetter am Samstag ein absoluter Publikumserfolg

Bei wesentlich besseren äußeren Bedingungen als gestern, wurde heute um 09,01 Uhr der Schlusstag des dritten Alpenfahrt Revival 2026, mit der 3. Ertappe auf dem Wachauring in Melk gestartet. Für die übrig gebliebenen 34 Mannschaften, von ursprünglich 37 Gestarteten, stand die Bewältigung der restlichen 150 Gesamtkilometer mit vier Sonderprüfungen und dem Ziel der Rallye auf der Schallaburg, heute auf dem Programm. Auf diesem historischen Platz fand auch nach Auswertung der Resultate die Siegerehrung statt.

Erfreulich war vorerst auch die Tatsache, dass Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist mit seinem Saab 96 V4 wieder am Start stand. Liebe Freunde haben den Wagen gestern nach dem Ausfall mangels Benzinzufuhr zum ÖAMTC auf das Fahrtechnikcenter des Wachauringes zurückgebracht und haben versucht nach Ausbau der verschmutzten Tankanlage den Wagen wieder für die 3. Etappe flott zu bekommen. Dafür geht großes Lob an die an dieser Aktion beteiligten Mechaniker, die dafür die halbe Nacht geopfert haben. Aber leider waren all diese Aktivitäten umsonst, weil der Wagen nach wenigen Metern wieder stehen blieb. Organisationsleiter Christian Weitgasser, ursprünglich selbst im Bewerb, stellte seinen BMW 323 i Compact dem schwedischen Weltmeister für den Rest des Revivals zur Verfügung dies, um die vielen Fans des Schweden nicht zu enttäuschen..

Die Stimmung unter den Teilnehmern und den vielen Fans, die auf den Sonderprüfungen des gestrigen Tages trotz des Dauerregens zu sehen waren, war sehr gut, wie Fahrtleiter Rudi Wallner zusammenfasste.“ Das Erfreulichste war, es gab nicht die geringsten Beanstandungen, was den öffentlichen Verkehr auf der Strecke betraf, vielmehr gab es großes Lob über die Auswahl der 12 Sonderprüfungen, sowohl auf Schotter als auch auf Asphalt. Außerdem haben sich auch die Fans mustergültig verhalten.

Große Gesamtsieger wurde das Ehepaar Gerhard und Evelyn Mischka, die einen Lancia Fulvia, Baujahr 1970 steuerten und von der dritten Auflage des heurigen Alpenfahrt Revival mehr als nur begeistert waren:“ Es war für uns eine echt tolle Rallye, die Streckenführung war super, es war ein Vergnügen bei dieser Gleichmäßigkeits-Veranstaltung unterwegs zu sein. Nicht ganz happy waren wir mit dem Wetter am Samstag, dafür gab es heute ausreichend Sonnenschein. Wir waren an allen beiden Tagen das letzte Auto auf der Strecke und im Ziel die Ersten. Was uns besonders freut, im letzten Jahr hat ebenfalls ein Lancia gewonnen, daher war es für uns fast eine Verpflichtung diesen Sieg zu wiederholen. Unser Auto ist ohne die geringsten Probleme unterwegs gewesen und wir haben mit nur 4,86 die geringste Anzahl an Strafpunkten gehabt,“ erklärte Gerhard Mischka auch im Namen seiner Frau.

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