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Jännerrallye: Bericht Knobloch
Foto: Benjamin Butschell

ORM2-Podium bei der "Jänner" für Knobloch

Das steirisch/oberösterreichische Duo Günther Knobloch und Erik Fürst erreichte im Clio Rally3 das im Vorfeld gesteckte Ziel – das ORM2-Podium bei Auftakt zur TEC7 ORM 2026 im Rahmen der „Jänner“. Die Winterrallye war 2026 erneut sehr stark besetzt, sportlich hoch anspruchsvoll und wie jedes Jahr ein echter Zuseher-Magnet. Täglich säumten Zig-Tausende Fans die Strecke, über 170 akkreditierte Journalisten berichteten von dem Spektakel im „Winder-Wonderland“.

Der Besichtigungszeitplan der „Jänner“ begann am 1. Jänner mit einem Start um 08.00 nicht nur ambitioniert, der Zeitplan der Veranstaltung sollte auch über die vier Veranstaltungstage hinweg auch durchgehend intensiv bleiben. Frühe Starts in den Tag und lange Abende standen für die rund 80 angereisten Teams, dank der der vielen Sonderprüfungen und Verbindungskilometer, an allen vier Event-Tagen am Programm.

Für das Team Knobloch/Fürst stand im Rahmen des offiziellen Shake-Down (der am Freitag ab 13.00 in Oberrauchenödt bei Freistadt ausgetragen wurde) neben dem üblichen eingewöhnen auf die winterlichen Bedingungen auch das Ermöglichen einer Mitfahrt für eine von Renault Sonnleitner verlosten Co-Drive am Programm. Die Rallye selbst startet am Samstag mit dem „Service out“ um 7.05, als erste Sonderprüfung stand der Klassiker „Pierbach“ um 07:56 am Programm, insgesamt wurden am ersten Tag 10 Sonderprüfungen bei winterlichen Bedingungen ausgetragen. Der Grazer Günther Knobloch startetet mit einer sechsten SP-Zeit in der mit 21 Teilnehmern sehr stark besetzte ORM2, die 2026 erstmals als „Rallye Staatsmeisterschaft für seriennahe Allradfahrzeuge“ ausgetragen wird. Über den Tag hindurch konnte sich der Grazer - trotz einer technischen Panne, die er selbst verursacht hatte – auf Rang vier in der ORM2 steigern, am zweiten Tag konnte das Duo überwiegend zweite und Dritte SP-Zeiten in der ORM2 fahren. Letztlich belegten Knobloch/Fürst nach zwei spannenden Rallyetagen bei der „Jänner 2026“ Rang 3 in der ORM2 und den 12. Gesamtrang, das im Vorfeld gesteckte Ziel war damit erreicht.

Knobloch: „Zwei Fehler von mir haben uns am Samstag leider schon über eine halbe Minute gekostet – ein Verbremser auf SP2 und SP5 im „Road-Mode“, weil ein Map-Schalter unsauber positioniert war - sonst hatten wir etwa die erwartete Pace, auf meinen ersten Sonderprüfungen bei winterlichen Bedingungen nach 5 Jahren „Jänner-Pause“. Gegen den jungen, WM-erfahrenen Tschechen Ka?írek im Fiesta Rally3 und Zellhofer/Seidl waren wir Samstagabend zurück im Fight ums Podium. Die Pace von Rossgatterer / Thauerböck an der Spitze war beindruckend – das habe ich nach seiner Leistung in den letzten beiden Jahren bei seinem sechsten Start hier aber auch so erwartet. Eine starke Pace von Lichtenegger / Ettel ebenso, die ORM2-Bestzeit und die Pace des 21-jährigen Kärntners war dennoch überraschend hoch. Auch wenn ich am zweiten Tag immerhin drei Zweite SP-Zeiten in der ORM2 fahren konnte – bis Sonntag-Abend hatte ich nicht das erhoffte Feeling aufgebaut, besonders in den schnelleren Ecken war noch deutlich zu viel Luft nach oben, das zeigt sich auch bei den SP-Zeiten. An Lichenegger/Ettel kamen wir am Sonntag aufgrund einer Zeitstrafe vorbei aufs Podium – besser gefallen hätte es mir, wenn wir Ka?írek auf der Strecke geschlagen hätten. Platz zwei war - nach den Fehlern am Samstag und einem Verbremser auf der Powerstage, der erneut rund 10 Sekunden gekostet hat - jedoch außer Reichweite. In Hinblick auf das Ergebnis muss ich sagen – Platz drei war, bei meinem zweiten Jänner-Start nach 5 Jahren, mein persönliches Limit. Danke an Erik, das Team Gassner Motorsport und unsere die Eis-Crew Andi und Silvano – sie alle haben über das Wochenende hindurch einen perfekten Job gemacht.“

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