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EHRC Gravel, Lahti: Bericht Rosenberger
Foto: Ilkka Lamminsivu

Achtungserfolg für Kris Rosenberger

Kris Rosenberger/Nicola Junschke-Bleicher versäumen das Podium nur sehr knapp - Rang vier bringt schlussendlich viele wichtige Punkte für die EHRC Gravel Wertung - Erstes Antreten auf den finnischen Schotter-Autobahnen als eindrückliches Erlebnis

Nach Fafe in Portugal und der Akropolis in Griechenland stand mit der „24. Lahti Historic Rally“ am vergangenen Wochenende der dritte Lauf der EHRC Gravel Meisterschaft auf dem Programm. Für Kris Rosenberger und Co-Pilotin Nicola Januschke-Bleicher war es das erste Antreten auf den finnischen „Schotter- Autobahnen“, und nach einem kurzen Test am Donnerstag vor der Rallye stand für den Subaru-Piloten fest: die spinnen, die Finnen! Kris Rosenberger: „Ich habe natürlich damit gerechnet, dass es hier in Finnland flott zugeht, aber schon der Test – und danach erst recht die Rallye – haben meine Erwartungen deutlich übertroffen. Die Strecken sind sensationell, aber eben auch sensationell schnell. Es geht so gut wie alles mir vierten, fünften und sechsten Gang, ich hab‘ auf der ganzen Rallye vielleicht drei ‚Zweier-Kurven‘ im Schrieb gehabt. Da bist Du als Neuling so richtig verloren.“

Zugegeben: von einem Sieg war man im Vorfeld ohnehin nicht ausgegangen, die Nummer eins in der Starterliste trug nämlich niemand geringerer als Jari-Matti Latvala, seines Zeichens 18facher WRC-Laufsieger und regierender Rally2-Gesamtsieger des diesjährigen WM-Laufes in Finnland, außerdem überlegen Führender in der EHRC. Latvala und Co-Pilotin Janni Hussi nahmen dann erwartungsgemäß auch keine Rücksicht auf den Mitbewerb, gewannen jede einzelne der insgesamt 14 Sonderprüfungen und hatten am Ende exakt vier Minuten (!) Vorsprung auf den Zweitplatzieren, den Iren Marty McCormack mit Co Mitchell Barney. Rang drei sicherte sich das finnische Duo Marko Rämänen/Sakari Ranki, während Rosenberger/Januschke-Bleicher mit 53,2 Sekunden Rückstand auf Platz drei als viertbeste Mannschaft über die Zielrampe in Lahti fuhren.

Dennoch ein Achtungserfolg, ließ man dabei doch zahlreiche schnelle Lokalmatadore, aber auch starke internationale Mitbewerber hinter sich und behielt so alle Chancen auf Gesamtrang zwei in der EHRC Gravel Wertung. „Es war eine sensationelle Erfahrung auf diesen ultraschnellen Sonderprüfungen! Ein großes Dankeschön an meine Co-Pilotin, Niki hat sich einmal mehr wirklich toll geschlagen, und das war hier echt nicht einfach. Danke auch an meine Mechaniker-Mannschaft rund um Mario, es hat wie immer alles perfekt funktioniert. Abschließend noch ein riesengroßes Kompliment an die Organisatoren der Lahti Historic Rally sowie an alle Einheimischen bei und rund um die Rallye. Alle waren unglaublich freundlich und hilfsbereit, das war eine superschöne Erfahrung, wir möchten unbedingt wiederkommen!“ Zuvor steht für Kris Rosenberger aber gleich der nächste EHRC-Lauf auf dem Programm: schon am kommenden Wochenende geht es für Kris Rosenberger bei der „East Sweden Historic Rally“ erneut um ein Podium-Finish und um Punkte für die EHRC Gravel Meisterschaft!

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