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ARC Rallye Triestingtal: Bericht ZM Racing
Foto: Daniel Fessl

Schöner Mannschaftserfolg für ZM-Racing

Man belegte durch Max und Christoph Zellhofer die Plätze Drei und Fünf, Peter Hopf Neunter, Markus Wurz Zehnter u. Klemens Heingartner 17.ter

Bei besten äußeren, aber doch etwas kühlen Bedingungen ging heute der erste Lauf der Austrian Rallye Challenge (ARC) im Triestingtal über die Bühne. 50 Teams stellten sich dem Starter, darunter war das Team von ZM-Racing mit insgesamt fünf Mannschaften vertreten.

Teamchef war diesmal in Vertretung von Max Zellhofer, der selbst als Aktiver dabei war, Herbert Kreilechner gemeinsam mit Technikchef Alex Köck. Jeweils auf einem SUZUKI SWIFT ZMX unterwegs waren Christoph Zellhofer mit Co-Pilotin Anna Maria Seidl und Klemens Haingartner mit Co. Manfred Ambroschütz. Einen Ford Fiesta Rally2 pilotierten Max Zellhofer/ Claudia Maier, Peter Hopf/ Stefan Heiland und Markus Wurz/ Andre Kachel.

Streckentechnisch wurden neun Sonderprüfungen auf Asphalt mit insgesamt 246 Kilometern gefahren. Was besonders aufgefallen ist, es war eine sehr schnelle Rallye mit sehr hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten.

Dominierender Mann und klarer Sieger in der Gesamtwertung wurde Routinier Manfred Stohl mit Peter Müller auf dem heißen Sitz, dies auf einem Citroen C3 Rally2. Die fünf Mannschaften von ZM-Racing hielten sich prächtig und landeten alle mit Ausnahme von Haingartner unter den Top 10.

Bestplatzierter war hier mit Max Zellhofer und Claudia Maier, der älteste Pilot mit stolzen 61 Jahren auf Gesamtrang Drei:“ Es war bedingt durch die hohen Geschwindigkeiten eine sehr anspruchsvolle Rallye, nach der langen Pause waren viele Zuschauer ins Triestingtal gekommen. Mit meiner Leistung kann ich zufrieden sein, ich bin von Beginn an das hohe Tempo mitgegangen und konnte auch in der Folge meinen Speed halten. Daher war es ein sehr gutes Ergebnis für mich. Mit dieser Leistung hoffe ich noch bei anderen Rallyes in der heurigen Saison an den Start gehen zu können.“

Sehr spannend gestaltete Christoph Zellhofer seinen Auftritt im Triestingtal. Anfänglich hielt er sich ein wenig zurück, dann startete er eine sehenswerte Aufholjagd und duellierte sich mit dem Kärntner Jungtalent Maximilian Lichtenegger. Er konnte sich mit viel Einsatz und Anstrengungen von einem 17 Sekunden Rückstand noch bis auf 3,2 Sekunden Rückstand an den Kärntner heranarbeiten. Dazu Christoph Zellhofer: “Am Beginn der Rallye war ich leider etwas zu verhalten. Das hat sich im Verlaufe des Tages aber stark verbessert und ich konnte mit den meisten der Spitzenfahrer mithalten. Von der Technik her war auch im Hinblick auf die kommende Rebenland Rallye alles in bester Ordnung. Neben dem fünften Gesamtplatz, konnte ich bei vier Sonderprüfungen jeweils die drittbeste Sonderprüfungsbestzeit fahren und habe damit auch die Proto-Klasse 8 überlegen gewinnen können.“



Ähnlich wie bei Zellhofer gestaltete sich der Auftritt von Peter Hopf mit Stefan Heiland im Cockpit. Nach der ersten Prüfung lag der Steirer noch an zwölfter Stelle, dann konnte er sich langsam, aber sicher nach vorarbeiten. Diese Übungen wurden mit dem 9. Endrang auch dementsprechend belohnt. Ein Grund auch für Peter Hopf halbwegs zufrieden zu sein:“ Auf den ersten Prüfungen musste ich erst in die Rallye hineinfinden. In der Folge konnte ich dann Platz um Platz aufholen. Ich muss zugeben, bei unserem Wagen ist alles gänzlich neu für mich. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis ich den Ford Fiesta besser in Griff habe. Potential nach oben ist für mich jedenfalls vorhanden.“

Der Pechvogel im Team war der Steirer Klemens Haingartner mit Co. Manfred Ambroschütz. Er musste auf Grund eines herausgerutschten Schlauches einen für diese kurze Rallye doch beträchtlichen Zeitverlust von mehr als 20 Sekunden zur Kenntnis nehmen, der nicht zu einem besseren Resultat gereicht hat. Dementsprechend enttäuscht war Klemens Haingartner:“ Mit meiner Leistung und dem ganzen Einsatz bin aber ich zufrieden. Leider hatten wir auf der Sonderprüfung 3 viel Pech. Schon am Start ist ein Schlauch von Turbolader heruntergerutscht. Wir mussten die ganzen zehn Kilometer langsam fahren und haben so mehr als 20 Sekunden verloren, die in der Folge, bedingt durch die schnellen Prüfungen, ganz einfach nicht aufzuholen waren. Für mich war daher das Triestingtal einTest für die Rebenland Rallye, dort hoffen wir auf etwas mehr Glück“

Sehr gut unterwegs war Markus Wurz mit Co-Pilot Andre Kachel als fünfter Mann im Team. Er erreichte in der Endabrechnung den zehnten Platz in der Gesamtwertung und ist damit für kommende Aufgaben wesentlich gestärkt.“

Zufrieden ob der guten Leistungen zeigte sich auch der für Max Zellhofer eingesprungene ZM Racing Teamchef Herbert Kreilechner:“ Es war für uns, damit meine ich nicht nur die Aktiven, sondern auch unsere Technikcrew, ein sehr schönes Ergebnis, das wir teilweise jetzt in der kommenden Woche als ernsthafte Vorbereitung für die Rebenland Rallye in 14 Tagen in der Südsteiermark mitnehmen. Dort wird die Konkurrenz aber noch wesentlich stärker sein.“

Der vorliegende Teambericht wurde im Rahmen des ARC-Presseservice im Zuge der Kooperation von Austrian Rallye Challenge und motorline.cc veröffentlicht.

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