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ARC, Rallye Weiz: Bericht Zellhofer
Foto: Daniel Fessl

Maximale ORM2 & ARCP-Punkte für Zellhofer

Damit übernimmt der Niederösterreicher Führung in der ORM2-Meisterschaft und in der ARCP - Co-Pilotin Anna Maria Seidl und SUZUKI SWIFT ZMX waren bestens unterwegs

Der Druck war demensprechend, Christoph Zellhofer und Beifahrerin Anna Maria Seidl wussten, dass nur ein Sieg mit maximalen Punkten für einen Führungswechsel in der ORM2 Meisterschaft notwendig waren, um beim letzten Lauf im niederösterreichischen Krumbach noch eine Chance auf den Titel zu besitzen.

Die Ausgangslage war so, dass der Steirer Günther Knobloch mit seinem Renault Clio mit 105 Punkten vor Christoph Zellhofer mit 100 Punkten in Führung lag. Zellhofer hatte im Verlauf der heurigen Meisterschaft einige Probleme einerseits durch technische Probleme, andererseits auch durch schlechte äußere Bedingungen, die dem Suzuki Swift in keinster Weise entgegenkamen.

Christoph Zellhofer ließ sich aber nicht entmutigen und setzte auf die zweite Saisonhälfte, wo er sich bessere Chancen ausrechnen durfte. Dies war auch der Fall in dem er im Murtal bei der ET-Königrallye die ORM2 Wertung gewinnen konnte und sich dadurch punktemäßig langsam an Spitzenreiter Günther Knobloch heranarbeiten konnte.

Um jedoch noch eine Titelchance zu besitzen war es notwendig unbedingt die ORM2-Wertung bei der Rallye zu gewinnen, wie Christoph Zellhofer feststellte: “Wir haben uns auf diese Aufgabe bestens vorbereitet, haben unseren SUZUKI auf Herz und Nieren geprüft und sind in die Steiermark gefahren. Die Rallye hat für uns mit einer Bestzeit begonnen, dann übernahm aber durch kleine Fehler meinerseits Konkurrent Günther Knobloch die Führung und konnte sich einen kleinen Vorsprung herausfahren. Wir haben aber wieder weitergekämpft und konnten einige Sekunden auf Knobloch gutmachen. Auf der Sonderprüfung 9 hatte er aber einen heftigen Ausrutscher, die Folge war, er musste aufgeben, dadurch war der Weg für uns frei. Was uns besonders freut wir haben in der Gesamtwertung der Rallye Weiz den vierten Platz belegt, haben die für uns so wichtige ORM2 Wertung gewonnen, ebenso die ARCP-Wertung und die Führung in der Meisterschaft übernommen. Es war eine extrem schwierige Rallye, es gab wieder heftige Gewitter mit Sturm, wir konnten unseren Wagen aber auf der Straße halten und haben so wertvolle Punkte für das Finale bei der 1000 Hügelrallye in Krumbach gewonnen.“

Der vorliegende Teambericht wurde im Rahmen des ARC-Presseservice im Zuge der Kooperation von Austrian Rallye Challenge und motorline.cc veröffentlicht.

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