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ARC, Vipavska Dolina: Vorschau Nothdurfter
Foto: Peter Tomschi

Neues Erlebnis im Mai

Mit dem bevorstehenden nächsten Lauf zur Austrian Rallye Challenge steht auch für Alfons Nothdurfter und Christian Roschker eine Fortsetzung ihrer Aktivitäten bevor. Sie führt zur Rally Vipavska Dolina in Slowenien. Ein faszinierendes Neuland, sowohl für den Tiroler als auch für den Steirer. Spannend bleibt auch, wie gut sich der erneut geringfügig überarbeitete Ford Fiesta Proto im Wettbewerb halten wird können. Die zuletzt gemachten Erfahrungen sind in jedem Fall ermutigend.

Eigentlich ist es fast nicht zu glauben, aber auch für den vielgereisten Alfons Nothdurfter gibt es noch die eine oder andere Rallye im näheren europäischen Umland, die bisher noch nicht auf seinem Einsatzplan gestanden ist. Eine davon ist die Rally Vipavska Dolina im Umland von Ajdovš?ina in Slowenien. Sie ist bekannt für ihre stilvollen Strecken in ebenso malerischer Landschaft, und dafür, daß in diesem Gebiet der Sport besonders leidenschaftlich empfangen wird. Da trifft es sich günstig, daß neben dem Flair der Veranstaltung auch die Zugehörigkeit zum Alpe Adria Rally Cup lockt, und vor Allem die zur Austrian Rallye Challenge. Die in diesem Jahr im sportlichen Programm von Alfons Nothdurfter und Christian Roschker an der vordersten Stelle steht.

Die Freude vor diesem nächsten Rallye-Start ist groß, das Erforschen des Möglichen im Zusammenspiel mit der Technik macht Alfons Nothdurfter auch in seinem 74. Lebensjahr noch enorm viel Spaß. Mit Christian Roschker aus der Steiermark hat der Tiroler erneut einen Partner gefunden, der ihn mit ebenso viel Einsatz und Begeisterung unterstützt, seit beinahe zwei Jahren sind sie gemeinsam erfolgreich aktiv. So weit es die Verfassung der Wagen zuläßt, aber seit den letzten Starts hat der Ford Fiesta Proto sehr beständig an Zuverlässigkeit und gut kontrollierbarem Fahrverhalten zugelegt. Bei der Laserhero Lavanttal-Rallye powered by Dohr Wolfsberg, die hier zuletzt auf dem Programm stand, zeigten die Vorbereitungs-Arbeiten schon sehr gut ihre Wirkung, mit ein wenig mehr Glück hätte sogar ein Podestplatz in der Prototypen-Kategorie herausspringen können. Der Aufwärtstrend gibt auf jeden Fall Anlaß zur Zuversicht, die Chance ist sehr hoch, daß bei den kommenden Rallyes weitere Schritte nach vorne möglich sein werden.

Eine davon ist die Rally Vipavska Dolina, die am Wochenende des 8. und 9. Mai dieses Jahres stattfinden wird. Auch hier wird sich zeigen, wie wirkungsvoll der aktuelle technische Stand seinen Zweck erfüllen wird können. Das Hauptaugenmerk wurde zuletzt darauf gelegt, den Steuerungs-Mechanismus der Turbo-Aufladung darauf zu programmieren, einen gleichmäßigen Druck aufzubauen, jedoch die Höchstleistung etwas zurückzunehmen. Auch um die Beanspruchung des Motors zu reduzieren und die nächste umfangreiche General-Reparatur in weitere Ferne zu schieben. Dennoch sollte für ausreichend Kraft-Abgabe gesorgt sein, und ein bißchen was läßt sich immer noch durch das berühmte „Herz“ an Draufgabe hinsichtlich Speed und Dynamik ergänzen. Besonders, wenn die Strecken so beschaffen sind wie im früheren Gebiet der Saturnus-Rallye, die ihrerseits auch unter österreichischen Anhängern und Sportlern hohes Ansehen genossen hatte.

Das genießt unverändert auch der MSC Kitzbühel, der zwischendurch, am eben erst kurz zurückliegenden 26. April, ein Autoslalom-Event in Erpfendorf bei St. Johann in Tirol abgehalten hat. Es war natürlich Ehrensache für Alfons Nothdurfter, daß er als eines der unverändert führenden Mitglieder dort auch zum Rennen antreten würde. Sogleich hatte er auch mit einem geliehenen Mazda RX-8 mit Rotationskolbenmotor die Klasse gewinnen können. Mit dem Simca Rally 2 aus seinem eigenen Besitz hat es immerhin noch für einen dritten Platz in der dortigen Wertung gereicht.

Immer in Bewegung bleiben: Zweifellos ein wichtiger Grundsatz der Familie Nothdurfter. Und der programmgemäße Vorsatz für die bevorstehende Rally Vipavska Dolina in Slowenien. Was einmal mehr Einiges an Spannung verheißt.

Der vorliegende Teambericht wurde im Rahmen des ARC-Presseservice im Zuge der Kooperation von Austrian Rallye Challenge und motorline.cc veröffentlicht.

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