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Rallye: Kommentar
Foto: Daniel Fessl

TEC7 ORM erwartet Grande Finale!

So bitter der Ausfall von Simon Wagner auch ist: Die TEC7 ORM erwartet nun bei der 1.000 Hügel Rallye ein spannendes Finale mit drei Titelkandidaten...

Noir Trawniczek

So schlimm der heftige Unfall von Simon Wagner und Hanna Ostlender auch war - beide sind komplett unverletzt dem Hyundai entstiegen - so hat er auch zur Folge, dass die TEC7 ORM einem spannenden Grande Finale entgegenblickt. Erstmals seit langer Zeit (war es die grandiose Saison 2017?) gibt es wieder drei Titelkandidaten. Luca Waldherr darf sich als Neo-Veranstalter der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye freuen - doch wie kam es dazu?

Simon Wagner wollte im zweiten Samstags-„Ringerl“ nach dem Verlust von rund drei Minuten wegen eines 10 Cent-Bauteils (Halterung des Turbo) in der Früh noch den drittplatzierten Albert von Thurn und Taxis abfangen, er fuhr auf „maximum attack“ - an einer feuchten Stelle jedoch war er um einen Tick zu schnell unterwegs…

Im Nachhinein (ist man immer klüger) könnte man sagen: Die Schadensbegrenzung wäre wohl auch mit einem sicheren Platz vier möglich gewesen - aber: Simon ist Rennfahrer - und wollte eben die maximale Schadensbegrenzung. Das ist eben die DNA eines Racers…

Sollten Hermann Neubauer und Michael Lengauer die Rallye Weiz auf den Plätzen eins und zwei abschließen und würde Neubauer die Powerstage vor Lengauer für sich entscheiden, würde sich vor dem Finale bei der 1.000 Hügel Rallye folgender Punktestand ergeben:

Neubauer 112
Lengauer 106
Wagner 101

Beim Finale gibt es wie schon beim Auftakt, bei der Jännerrallye, auf der Powerstage 5-4-3-2-1 Zusatzpunkte anstatt der üblichen 3-2-1. Daraus ergibt sich: Angenommen, Wagner würde sowohl Rallye als auch Powerstage gewinnen, so hätte er von seiner Seite aus das Maximum erreicht und 136 Punkte auf dem Konto. Hermann Neubauer jedoch würde sogar ein dritter Platz in der Rallye sowie Platz zwei in der Powerstage genügen, um dennoch seinen dritten Titel einzufahren.

Wie auch immer: Die TEC7 ORM 2026 steht vor einem spannenden Grande Finale! Allerdings ist zum Zeitpunkt dieses Kommentars die Rallye noch am Laufen und schon jetzt kündigen sich Wetter-Kapriolen an. So ist der Rallyesport: Sicher sein kann man sich nie - und das macht diesen Sport so faszinierend…

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