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Mitropa Rally Cup: Rally Velenje
Foto: Photofelzi

Start-Ziel-Sieg für Kößler/Hofmann

Manuel Kößler/Benedikt Hofmann gewinnen in ihrem Hyundai i20 R5 die Mitropa Rally Cup (MRC) Wertung bei der 41. TIKI Rally Velenje. Die Italiener Alessandro Pulz/Stefano Ierman stehen im Ford Sierra RS Cosworth ganz oben auf dem Podium in der Wertung für historische Fahrzeuge. Die interne Club-Championship-Wertung sichern sich die Italiener Federico Laurencich/Alberto Mlakar im Peugeot 106 Rallye S2

Das deutsche Team Manuel Kößler/Benedikt Hofmann ließen in ihrem Hyundai i20 R5 von Beginn an keine Zweifel aufkommen, dass sie es im diesjährigen Mitropa Rally Cup (MRC) ernst meinen. Mit einem famosen Start-Ziel-Sieg belegt das Team auf dem Podium vor Albert von Thurn und Taxis/Jara Hain im Škoda Fabia RS Rally2 Platz1. Der Abstand von fast 4 Minuten erklärt sich allerdings mit einem Plattfuß, den sich von Thurn und Taxis auf der 7. Sonderprüfung einfuhr. Der Kampf um den dritten Platz trug sich in einem Zeitfenster von nur 3,5 Sekunden zu. Zwar hatte sich der Italiener Cristian Terpin im Peugeot 208 Rally4 schon am Freitagabend auf Rang 3 vorgefahren, aber seine Verfolger Fabian Schulze im baugleichen Fahrzeug und Hermann Gaßner Sr. im Hyundai i20 R5 blieben ihm auf den Fersen. Trotz einer verhängten Zeitstrafe der Sportkommissare blieb Terpin mit Platz 3 auf Podestkurs und verteidigte mit 2,9 Sekunden Vorsprung vor Schulze seine Platzierung. Gaßner Sr,/Natascha Vrga müssen sich mit einem hauchdünnen Rückstand von 0,6 Sekunden mit dem 5. Platz zufrieden geben. In der Meisterschaftstabelle sind Kößler und Gaßner nun nach den 4, von 10 Wertungsläufen punktgleich auf Rang 1.

Nachdem der führende in der Meisterschaft für historische Fahrzeuge, der Italien Rino Muradore mit Copilotin Cristina Delbello, im Ford Escort RS 1800 MKII auf den ersten beiden Sonderprüfungen am Freitag bereits über einem Minute Vorsprung auf seinen Landsmann Alessandro Pulz im Ford Sierra RS Cosworth herausgefahren hatten, sprang der Motor des Escorts nach der Pause partout nicht an. Nur im Rahmen der Superrallye-Regelung konnte Muradore dann am Samstag mit einer Bürde von 10 Strafminuten wieder an den Start gehen. Mit 5 von 5 möglichen Bestzeiten kam Muradore dann zwar ins Rennen zurück, aber damit kam er Pluz nicht mehr heran und musste sich im Ziel mit Rang 4 zufrieden geben. Zweiter in dieser Wertungsgruppe wurde Angelo Martinis (ITA) im Opel Corsa B GSi vor dem Ungar János Dunavölgyi (Lada Samara 21080). In der Meisterschaft führt weiterhin Rino Muradore mit 27 Punkten Vorsprung auf den Ungar Dunavölgyi.

Die Wertung in der internen Club-Championship gewinnt ein weiteres mal die italienische Paarung Federico Laurencich/Alberto Mlakar im Peugeot 106 Rallye S2. Laurencich fährt dabei mit 9 von 9 Bestzeiten einem ungefährdeten Sieg entgegen und bau seine Meisterschaftsführung weiter aus. Um Platz 2 wurde jedoch hart gekämpft. Der Ungar Gábor Hulmann im Lada VFTS liefert sich einen Fight um Sekunden, den er am Ende mit einem Vorsprung von 1,3 Sekunden vor dem Italiener Nicola Graziadei gewinnt. Die Deutschen Andreas Rink mit Copilotin Stine Schmidt fuhren zwischenzeitlich mit dem Subaru Impreza GT auf Rang 3, mussten dann aber nach Reifenschaden und Problemen an der vorderen Radaufhängung aufgeben. Den vierten Platz sicherten sich das Ehepaar Olaf und Heike Rachner (DEU) im Suzuki Swift Sport MK4.

Velenje in Slowenien liegt in einer von Wiesen und Wäldern, leicht hügeligen durchzogenen Landschaft. Die Rallyestrecken sind komplett auf Asphalt zu absolvieren. Die Sonderprüfungen über insgesamt 123 Kilometer Länge sind zum Teil sehr schnell und führen überwiegend über eher enge Straßen, so dass ein exakter Schrieb und das richtige Vorlesen der Rallye-Beifahrer eine entscheidende Rolle bei der Erzielung von Bestzeiten spielt.

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