RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: OMV-Rallye

„Brüderduell“

Mit großen Erwartungen fieberte das Baier-Racing-Team der OMV-Rallye entgegen, im Vordergrund stand das „Brüderduell“ zwischen Joe und Clemens.

Auf der ersten SP in der Wiener Krieau war die Stimmung sensationell, als Clemens, wieder mit Stammbeifahrerin Nina-Irina Wassnig, mit dem denkbar knappen Vorsprung von 9 Hundertstel gewann. Als beim Start zur SP 2 bei Joe das Schaltseil riss, war das Duell vorerst entschieden.

Die Mechanikercrew von Grabner-Motorsport aus Hainfeld leistete wieder Unmögliches und hatte den Schaden schon am Parkplatz in der Krieau behoben.

Auf der ersten SP am Freitag gelang Joe, der auf die Ansagen von Levente Laczko vertraute, die bessere Zeit, doch auf SP 4 schlug Clemens mit einem Vorsprung von 29 Sekunden zurück. In dieser Gangart ging der erste Tag weiter, Clemens wurde seiner Favoritenrolle gerecht und fuhr tolle Zeiten, Joe „verhaute“ einmal mehr den ersten Tag einer Rallye.

Am Samstag war Joe zweimal schneller als Clemens, doch „der kleine Baier“ ließ sich nicht beirren und holte den Führenden in der Klasse A/7, Markus Jaitz (Seat Ibiza KitCar) ein. Als dieser nach SP 14 sein Fahrzeug wegen einer kaputten Kupplung abstellen musste, war der Doppelsieg in der Klasse A/7 zum Greifen nahe.

Beim Auto von Clemens Baier riss zwar auch das Schaltseil ab – zum Glück aber vor dem langen Mittagsservice. Wieder zeigten die Mechaniker ihre Klasse, als sie von einem Freund aus dessen Privatauto ein Schaltseil ausbauten und ins Rallyeauto einbauten (Danke fürs Seil, Mario!).

Auf den letzten Prüfungen passierte nichts Besonderes mehr, Clemens steckte ein wenig zurück und so durfte sich Teamchef Joe über den dritten(!) Klassensieg seines Bruders beim dritten Start im Jahr 2003 freuen. Joe selbst kam am Samstag etwas besser mit dem von Grabner-Motorsport gemieteten Auto zurecht und erreichte zum zweiten Mal nach 2001 bei der OMV Rallye den 2. Platz in der Klasse A/7.

Auf Rang drei fuhren unsere Freunde aus dem „Ländle“, Hanide und Kurt Adam. Sie demonstrierten damit wieder einmal, dass man auch mit wenig Budget, aber viel Liebe zum Sport, schöne Erfolge feiern kann. Nochmals Gratulation!

„Es war eine toll organisierte Rallye, mit dem bestmöglichen Ergebnis für uns, schade nur, dass ich das Schaltseilproblem in der Krieau hatte. Trotzdem haben wir dem Publikum und unseren Freunden eine tolle Show geboten. Wir haben sehr lange gefeiert, denn mit meinem Bruder am Stockerl zu stehen war eine tolle Sache“, resümiert Joe nach der Rallye.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, ich habe auch wieder Staatsmeisterschaftspunkte in der Gruppe A gemacht. Jetzt freue ich mich schon auf die Waldviertel Rallye, denn die neue Strecke kommt mir sicher entgegen“, sagt Clemens Baier.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: OMV-Rallye

Weitere Artikel:

Ott Tänak zurück bei Toyota

Ex-Weltmeister jetzt Testfahrer für 2027

Ott Tänak, der einst mit Toyota den WRC-Titel errang, kehrt zu seinem damaligen Arbeitgeber zurück: Als Testfahrer für das neue Auto aus Basis der 2027er-Regeln

ARC, Vipavska Dolina: Vorschau Nothdurfter

Neues Erlebnis im Mai

Mit dem bevorstehenden nächsten Lauf zur Austrian Rallye Challenge steht auch für Alfons Nothdurfter und Christian Roschker eine Fortsetzung ihrer Aktivitäten bevor. Sie führt zur Rally Vipavska Dolina in Slowenien.

Oliver Solberg verunfallt auf der vorletzten Wertungsprüfung und beendet das Riesenduell mit Sebastien Ogier - Toyota überragend auf den Kanarischen Inseln. Keferböck/Minor bauen mit Platz 2 die Masters-Führung aus.

TEC7 ORM Rallye BackStage: #2

TEC7 ORM-Podcast widmet sich den CopilotInnen

Die zweite Ausgabe von TEC7 ORM Rallye BackStage, dem offiziellen Podcast der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft, widmet sich jenen mutigen Menschen, die auf der Beifahrerseite nicht nur aus dem „Gebetsbuch“ lesen…

Die Rally Gran Canaria war Ilka Minors 150. WM-Rallye - Johannes Keferböck erfreute seine Copilotin mit gesteigerten Speed-Werten und einer zugleich souveränen Fahrt. Mit dem zweiten Platz im WRC Masters Cup konnte man die Tabellenführung weiter ausbauen.