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Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

Don Quixote gegen die Windmühlen

Raimund Baumschlagers Ziel bei der IQ-Jänner-Rallye: „Einige WRC’s hinter mir lassen..“ Keine leichte Aufgabe, die Konkurrenz ist groß.

Acht FIA-B-Fahrer und 17 nationale Prioritätsfahrer – die Konkurrenz bei der IQ-Jänner-Rallye könnte für Raimund Baumschlager nicht größer sein.

Dazu kommt, dass 13 Piloten mit einem WRC am Start sind. Der Remus-Pilot kämpft mit seinem BRR-Mitsubishi Evo V wie „Don Quixote gegen die Windmühlen“ gegen übermächtige Konkurrenten.

Nach der sensationellen Meisterschaft 2003 mit 7 Saisonsiegen hängen die Trauben für den Titelverteidiger beim Auftakt der T-Mobile-Rallye-Meisterschaft sehr hoch. Wenn er auch nicht mit einem Sieg rechnet, so geht der Rosenauer nach ausgiebigen Tests am Montag auf seiner Hausstrecke optimistisch in den Kampf „David gegen Goliath“.

„Der Test war perfekt, das Auto war perfekt“, sagte Baumschlager, der wieder sehr viel auf dem Fahrwerk-Sektor gearbeitet hat. Der BRR-Mitsubishi ist auf dem selben technischen Stand wie im Vorjahr und wird es auch die gesamte Meisterschaft bleiben.

Zum Unterschied zwischen den WRC’s und dem Gruppe-A-Mitsubishis, die Baumschlager und seit heuer auch Beppo Harrach fahren, sagte der Oberösterreicher: „Als Wittmann, Stohl, Sperrer und ich in Österreich mit WRC’s fuhren, waren wir der Konkurrenz weit voraus. Bei meinem Titelgewinn im Vorjahr waren die anderen Gruppe A Autos und zeitweise auch Hermann Gaßner und Beppo in den schnellen N Autos an mir dran. Daher ist es für mich ein Erfolg, wenn ich einige WRC’s hinter mir lassen könnte.“

Nicht einschätzen kann der Remus-Pilot seinen österreichischen Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft, Beppo Harrach. „Er hat sicher ein gleichwertiges, wenn nicht besseres Auto zur Verfügung.“

Top-Favorit der IQ-Jänner-Rallye am Freitag und Samstag in und um Freistadt ist für Baumschlager der Tscheche Vaclav Pech im Ford Focus WRC.

Auch Marcus Leeb, dessen Citroen Saxo 1,6 16V von BRR aufgebaut wurde, testete mit Baumschlager. „Das Auto taugt mir, nur hab ich keine Vergleiche, weil ich mit dem Peugeot nie auf Schnee und Eis gefahren bin. Es war schon sehr ungewohnt für mich mit wenig Grip unterwegs zu sein. Ich hoffe, dass mir das Schneetraining, das ich mit dem Fiat Stilo vor einiger Zeit bei John Haugland in Norwegen gemacht habe, hilft. Bei der Reifenwahl hoffe ich, dass mir Baumschlager einige gute Tipps gibt, ebenso für die Abstimmung. Ich freue mich aufs fahren, werde die Rallye aber langsam angehen.“

Baumschlager (Startnummer 2), der die komplette Saison wieder mit seinem bewährten Co-Piloten Klaus Wicha bestreiten wird und Leeb (Startnummer 66), mit Beifahrer Gerald Winter, werden am Donnerstag die Testsonderprüfung am Freistädter Berg (ab 11 Uhr) bestreiten.

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