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ARC-Teams trainieren ohne Wertung

Am Samstag drehen sich in Österreich endlich wieder Rallyeräder - nur leider unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Wertung.

Noir Trawniczek

„6 Monate Stillstand sind genug“, ist auf der Website der Austrian Rallye Challenge (ARC) zu lesen - während die Österreichische Rallye Staatsmeisterschaft nach der Absage der Herbstrallye endgültig „gestorben“ ist, haben ARC-Veranstalter unter der Federführung von ARC-Koordinator Helmut Schöpf an einem Rallye-Schottertraining gearbeitet, das nun am Samstag in Langenlois steigen wird. Zuschauer sind für diese Veranstaltung leider nicht zugelassen.

Allerdings war ursprünglich geplant, dass auf Zeit gefahren und eine Wertung vorgenommen wird. Im letzten Moment jedoch - nach Einwänden der heimischen Motorsportbehörde AMF - musste dieser Plan verworfen werden. AMF und die Veranstalter des Rallyetrainings werfen einander Kommunikationsprobleme vor....

Am Start stehen 30 Teams, die man zu einem großen Teil aus der ARC kennt. Als Vorausauto startet Harald Ruiner in seinem Nissan 350 Z (Foto). Einen Skoda Fabia Rally2 mit Benzinantrieb pilotiert Phillip Kreisel mit der Startnummer 1. Dahinter folgen Riccardo Holzer und Gerald Bachler (beide Mitsubishi Evo VI), Markus Stockinger (Mazda 323 GT-R) sowie Franz Kollitsch mit dem zweiten im Feld vertretenen R5-Fahrzeug (nunmehr Rally2), einem Ford Fiesta. Kollitsch ist ein Wiener Immobilienverkäufer, der früher Rundstrecke fuhr, im Rallyezirkus jedoch ein unbeschriebenes Blatt - doch an seiner Seite sitzt kein Unbekannter: Sigi Schwarz.

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