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Daniel Mayer bestreitet komplette ORM2WD

Daniel Mayer bestreitet komplette 2WD-Staatsmeisterschaft

Der Gießhübler bestreitet komplette 2WD-Meisterschaft, dazu Jürgen Klinger als fixer Co-Pilot – und bereitet Peugeot selbst vor...

Fotos: Daniel Fessl

Daniel Mayer hat die Weichen für seine motorsportliche Zukunft gestellt! Nach dem total unnötigen Ausfall bei der Jänner Rallye blieb kein Stein auf dem anderen – mit folgendem Fazit: Sein Peugeot 208 R2 wird ab sofort in der hauseigenen Werkstätte am Gießhübl vorbereitet, Jürgen Klinger wird fixer Beifahrer – und zwar für die komplette österreichische 2WD-Meisterschaft.

Vater und Mentor Walter Mayer erläutert: „Die unliebsame Geschichte bei der Jänner Rallye hat uns faktisch zu einem Umdenken gezwungen. Ich will jetzt gar nicht ins Detail gehen, aber ordnen wir es einmal unter menschliches Versagen ein. Das hat uns bewogen, das Einsatzfahrzeug ab sofort bei uns auf die jeweiligen Veranstaltungen vorzubereiten. Für die Rallyes selbst werden wir das nötige Personal verpflichten.“

In der Co-Piloten-Frage hat sich ebenfalls etwas getan: Jürgen Klinger wird bei allen Läufen mit dabei sein. „Primär ging es darum, auch hier eine Konstanz hinein zu bringen. Ich freue mich sehr, dass Jürgen mit an Bord ist“, so Daniel Mayer, der ja mit Klinger bereits seine ersten Rallyes bestritt, und festgestellt hat, „dass es zwischen uns einfach passt.“

Niederösterreichs große Nachwuchs-Hoffnung wird 2020 alle restlichen ÖM-Läufe bestreiten, den Anfang macht die Rebenland-Rallye am letzten März-Wochenende im Raum Leutschach in der Steiermark. Ins Auge gefasst wird aber auch ein Antreten bei der Int. Barum Rallye in Tschechien – vor allem, um internationale Erfahrung zu sammeln.

Und zu guter Letzt muss man so ein Projekt natürlich auch auf finanzielle Beine stellen. Dafür wurden einige Partner gefunden.

Daniel Mayer: „Ich bin sehr froh, dass sich das alles so entwickelt hat und glaube, dass wir damit sehr gut aufgestellt sind. Was die Meisterschaft betrifft, mache ich mir aktuell überhaupt keine Gedanken, schaue einfach von Rallye zu Rallye. Denn nach dem Ausfall in Freistadt, wo ich bis dahin die Wertung klar angeführt habe, muss ich jetzt wieder bei Null beginnen. Und wie ich höre, wird die Gegnerschaft sehr stark. Aber das ist eine Situation, die für meine Entwicklung sicher nicht schlecht ist. Mein oberstes Ziel ist es, mit jedem Wettbewerbskilometer zu lernen.“

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