RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
„Den gordischen Knoten durchschlagen“
Foto: Harald Illmer

„Den gordischen Knoten durchschlagen“

Mit gemeinsamen Kräften und der Hilfe des Sportministeriums wird zurzeit an einem Covid19-Konzept gearbeitet, welches für das Format Rallye anwendbar ist...

Noir Trawniczek

Die Lage ist ernst. Spätestens seit der Absage der Jännerrallye erscheinen jene Stimmen, die schon im April daran gezweifelt haben, ob es heuer überhaupt noch eine Rallye geben wird, als realistisch. Zu komplex erscheint die Veranstaltungsform Rallye für eine Umsetzung der aktuellen Covid19-Verordnungen - für eingegrenzte Gebiete wie dem PS Racing Center Greinbach erscheinen sie jedoch durchaus anwendbar und praktikabel...

Doch es gibt immer noch Hoffnung. Im Gespräch mit einem Vertreter des Sportministeriums erklärte dieser gegenüber motorline.cc: „Es wäre jetzt wichtig, wenn man den gordischen Knoten durchschlagen könnte, sodass endlich auch wieder eine Rallye in Östereich abgehalten werden kann.“ Der Vertreter bot seine Hilfe an, gab einige wertvolle Tipps und steht auch in Kontakt mit AMF-Generalsekretär Michael Fehlmann - Austria Motorsport hat nun auch Covid19-Richtlinien für Veranstalter veröffentlicht.

Es wurden jetzt von verschiedenen Seiten Eingaben für ein im Rallyesport anwendbares Covid19-Konzept zusammengetragen - es soll hier nicht zu sehr ins Detail gegangen werden, aber dass man bei einer Rallye kaum mit lediglich 200 Personen auskommt (wenn man hier auch die Fahrer und Beifahrer sowie die Mechaniker hinzuzählen muss), erscheint klar. So sieht es auch der Vertreter des Sportministeriums - wichtig ist dabei, dass es bei Anwendung von meheren Zonen (beispielsweise zu je maximal 200 Personen), wie geteilten Serviceparks oder auch Zuschauerzonen, zu keiner Vermischung kommt und dass im Sinne des Contact Tracing sämtliche Personen registriert und einer Zone zuordenbar sind. Betont werden muss, dass solche Zonen unabhängig voneinander agieren, weil sich eine Rallye eben auch über große Gebiete erstreckt.

Ein solches bzw. ähnliches Konzept könnte für die Herbstrallye Dobersberg eingereicht werden - sollte diese Auslegung der gegenwärtigen Covid19-Regeln Erfolg haben, wäre das eine Blaupause für künftige Rallyes. Sollte es scheitern, wird man wohl zuwarten müssen, bis es neue Verordnungen gibt, die dem Rallyesport mehr entgegen kommen. Doch die Hoffnung stirbt wie immer zuletzt - im Grunde gibt es derzeit eigentlich nur den Weg, es wie beschrieben zu probieren.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

MRC, 3 Städte Rallye: Bericht

Von Thurn und Taxis gewinnt MRC-Wertung

Starke Leistung von Albert von Thurn und Taxis/Jara Hain auch mit Platz 2 der Gesamtwertung der 3-Städte-Rallye. Pech für den 7-fachen Mitropa Rally Cup Gewinner Hermann Gaßner Sr.

Statement Christina Ettel

„Ich werde sehr gut versorgt“

Beim tödlichen Unfall von Klaus Rader auf Mallorca war Christina Ettel die Copilotin - ein von ihr verfasstes Statement sorgt nun für große Erleichterung.

Project Rally One entwickelt sein Auto für das WRC-Reglement 2027: Beim jüngsten Test in Frankreich saß auch Rekordweltmeister Sebastien Loeb am Steuer

TEC7 ORM Podcast: Kris Rosenberger

Der Rose Racer* im persönlichen Gespräch

Kris Rosenberger ist Gast der achten Ausgabe des TEC7 ORM Rallye BackStage Podcast - der Staatsmeister 1997 spricht offen über sein abwechslungsreiches, vielseitiges Leben und zeigt sich als eloquenter Mann von Welt…

ARC, Herbstrallye 2026: Nennliste

Sensationelle Nennliste! 119 Teams!

Sensationelles Nennergebnis für die Herbstrallye 2026 (23. & 24. Oktober): Satte 119 Teams haben ihr Kommen angekündigt. Die Veranstalter sind ob des hohen Zuspruchs überwältigt…