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ERC: Rally Fafe Montelongo 2020
Foto: FIAERC

Österreicher bei selektiver Rallye im Ziel

Niki Mayr-Melnhof und Poldi Welsersheimb verpassen mit Reifen-Pech Platz neun, die beiden BRR-Teams landen auf den Plätzen sechs und 14. Sieg für Lukyanuk.

Noir Trawniczek

Die zur Rallye Europameisterschaft zählende Rally Fafe Montelongo im Norden Portugals gestaltete sich extrem schwierig: Selektive Sonderprüfungen und tiefe Cuts sorgten für zahlreiche Reifenschäden, zum Teil mussten die Prüfungen auch bei Regen absolviert werden. Das heimische Drift Company Rallye Team, mit Niki Mayr-Melnhof und Poldi Welsersheimb am Start, schrieb nach dem ersten Tag: „Wetterlotterie vom Fensten. Von Regen auf trockene Strecke innerhalb von einer Stunde...“

Gleich auf der zweiten Prüfung ereilte Mayr-Melnhof der erste Reifenschaden - zweimal gelang dem Duo im Ford Fiesta MkII R5 am ersten Tag die achtschnellste Zeit. Am zweiten Tag steigerte man sich kontinuierlich, glänzte auf der für Mayr-Melnhof „schwriegsten Prüfung - richtig nass und rutschig“ mit der drittschnellsten Zeit und lag nach SP16 bereits auf dem guten neunten Gesamtrang. Doch auf der vorletzten Prüfung kostete erneut ein Reifenschaden eine Minute - am Ende belegten Niki Mayr-Melnhof und Poldi Welsersheimb Platz zwölf. Mayr-Melnhof erklärte: „Ich möchte dem gesamten Team für das perfekte Auto danken.“

Sehr zufrieden war auch Norbert Herczig mit dem Baumschlager Rallye Racing Team, das seinen VW Polo GTi R5 einsetzte - der ungarische Rallye-Crack konnte die schwierige Rallye auf dem tollen sechsten Gesamtrang abschließen: „Danke für das gute Auto und das Setup - manchmal haben wir die falsche Reifenwahl getroffen aber wir sind froh, hier Punkte geholt zu haben.“ Ebenso erleichtert zeigte sich Albert von Thurn und Taxis, im Skoda Fabia evo Rallye2 auf Platz 14 ins Ziel gekommen zu sein - an seiner Seite saß wie immer der Österreicher Bernhard Ettel. Gewonnen hat die Rallye Alexey Lukyanuk auf einem Citroen C3 R5.

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