RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ÖRM: Jännerrallye 2020

Heuer steht der Titel im Vordergrund

Für Julian Wagner ist das Lernjahr 2019 zu Ende, 2020 will er gemeinsam mit Co-Pilot Jürgen Heigl den ÖM-Titel holen.

Foto: Harald Illmer

Mit der 35. Auflage der Jännerrallye beginnt am kommenden Wochenende die Österrei-chische Meisterschaft 2020. Skoda Pilot Julian Wagner geht als Vorjahressieger und mit neuen Saisonzielen im Mühlviertel an den Start. Galt 2019, Wagners erste Saison mit dem Fabia R5, als Jahr des Lernens, steht heuer der Titelgewinn ganz oben auf der To-do-Liste.

An Wagners Seite wird heuer Jürgen Heigl über die gesamte Saison als Co Pilot im Einsatz sein. Das Duo war zuletzt auch schon bei der W4 Rallye recht erfolgreich unter-wegs. Gemeinsam mit dem BRR Team hat sich Julian Wagner zuletzt in Tschechien gewissenhaft auf die Jännerrallye vorbereitet.

Bei Testfahrten in Malonty wurden nahezu alle Bedingungen vorgefunden, die auch auf den 15 Sonderprüfungen der „Jänner“ herrschen könnten. Körperlich den letzten Schliff holte sich der Vizemeister des vergangenen Jahres bei seinem ganz persönlichen Silvesterlauf. Am Abend des 31.12. ging es im Laufschritt von der Linzer Innenstadt auf den Pöstlingberg und wieder retour.

Die anschließenden Feierlichkeiten zum Jahreswechsel fielen kurz und trocken aus. Da am Neujahrstag alle Piloten schon zeitig in der Früh zur Roadbookausgabe mussten, wurde mit Kindersekt angestoßen. Champagner darf es dann am Sonntag am Abend im Ziel in Freistadt sein.

Julian Wagner vor der Jännerrallye: „Die Zielsetzung für die heurige Saison ist sicher eine andere als für 2019. Im Vorjahr stand Lernen im Vordergrund. Heuer wollen wir von Anfang an um Siege und um den Meistertitel mitfahren. Dem gilt der ganze Fokus! Freilich wird das kein einfaches Unterfangen, aber 2020 wollen wir es wissen! Bei der Jännerrallye hängt vieles von den Verhältnissen ab. Gibt es wieder Schneefahrbahnen, sind wir sicher wieder sauschnell."

"Bei Mischverhältnissen kann die Rallye allerdings zu einem ganz großen Reifenpoker werden. Wer dabei einmal auf die falschen Reifen setzt, hat verloren. Nach unserem perfekten Test in Tschechien, sollten wir aber auf alle möglichen Bedin-gungen vorbereitet sein. Wir sind in Malonty auf Schnee, Eis, feuchter und trockener Strecke und mit den unterschiedlichsten Reifen gefahren. Sogar mit Slicks auf Eis, eine ganz spezielle Erfahrung. Jetzt sind wir gespannt welches Wetter die Jännerrallye für uns zu bieten hat. Laut Prognose ist ja alles möglich.“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖRM: Jännerrallye 2020

Weitere Artikel:

MRC, 3 Städte Rallye: Vorschau

Vorletzte Rallye zum Mitropa Cup

Die 59. Ausgabe der ADAC 3 Städte Rallye (08.-10.10.26) steigt als neunter und somit vorletzter Wertungslauf des Mitropa Rally Cup (MRC)

Austrian Rallye Legends: Bericht

Herbstliches Kaiserwetter bei den ARL

Novum bei der zwölften Ausgabe der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ: Zum ersten Mal musste der Zeremonienstart unter schwerem Regen abgehalten werden - der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch.

WRC, Sardinien: Vorschau Raith

Ein Herzenswunsch wird Wirklichkeit

Der Steirer Kevin Raith steht am kommenden Wochenende in Sardinien zum zweiten Mal in seiner Karriere am Start einer WM-Rallye / Im Cockpit seines Ford Fiesta Rally2 sitzt Claudia Maier als Copilotin

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026

Peter Klein Kolumne

Dobersberg und die First Lady

Mit einem Blick voraus auf die kommende Herbstrallye erinnert sich motorline.cc-Kolumnist Peter Klein an Dobersberg, an die Semperit-Rallye und einiges mehr…

ORM- & ORM2-Champions dabei

Comeback der 3 Städte Rallye

Beim Comeback der 3 Städte Rallye (8. bis 10. Oktober) sind Österreichs zurzeit erfolgreichen Fahrer und Teams am Start, darunter die beiden Staatsmeister Neubauer und Zellhofer.