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ÖRM: Jännerrallye 2020

Race Rent Austria beim Saisonauftakt in Freistadt 2020

Recht großflächig fällt die Hospitality von Race Rent Austria bei der Jännerrallye aus. Teamchef Wolfgang Schmollngruber erklärt, welche Teams beim Saisonauftakt 2020 ihr Glück versuchen...

Foto: Harald Illmer

Insgesamt, mit den unter den Dächern des Race Rent Austria Teams selbständig antretenden Piloten, sind es tatsächlich zehn Boliden, die dafür sorgen, dass die RRA-Hospitality in Freistadt nicht zu übersehen ist.

Was ebenfalls nicht zu übersehen ist: Sämtliche Race Rent Austria-Gespanne mit einem Gruppe N-Auto treten in der Klasse 8 an, in der sich Prototypen und verbesserte Open N-Autos versammeln.

Betreut wird aber auch jener Mazda MX-5, mit dem Peter Lietz als Vorausauto teilnehmen wird. Race Rent Austria-Teamchef Wolfgang Schmollngruber erklärt: „Peter springt für philip ein, der den Einsatz ursprünglich fahren wollte. Peter ist eigentlich Motorradpilot - aber er ist schon mal mit einem Mazda von uns mitgefahren.“

Das RRA-Auto mit der niedrigsten Startnummer ist naturgemäß der Skoda Fabia R5 von Günther Knobloch, der jedoch im Vorfeld darauf verwiesen hat, dass er bei der Jännerrallye sein Debüt geben wird und dass die Statistik die Erwartungen dämpft, da es Jännerrallye-Debütanten bislang immer schwer hatten...

Seinem Einsatz im Dytko Ford Fiesta Proto fiebert Lokalmatador Severin Katzensteiner wohl schon seit Tagen entgegen. „Schmolli“ nickt: „Bei einem Test in Enns hat Severin unser Prototyp voll getaugt.“

Ein RRA-„Urgestein“ ist Mario Traxl: „Er war von Anfang an dabei. Er ist immer für einen der vorderen Plätze gut - im Vorjahr belegte er hier Platz acht.“

Rudolf Fischerlehner, übrigens nicht verwandt mit dem ebenfalls startenden Martin Fischerlehner, war bereits im Vorjahr am Start, zeigte sich aber ein wenig zu ungestüm, wie Schmollngruber erklärt: „Er fuhr ein Bisschen ‚über den Häfn‘ wie man es bei uns beschreibt. Vom Speed her hätte er schon im Vorjahr die Open N gewinnen können. Jetzt fähr er gelassener mit mehr Respekt vor den Tücken der Strecken.“

Alexander Aigner ist verwandt mit dem ebenfalls startenden, in Freistadt ein Comeback gebenden Gerhard Aigner - Wolfgang Schmollngruber sagt: „Gerhard ist im Jahr 2008 hier mit einem Evo III von uns gestartet, seither kennen wir uns und er hat seinem Neffen unser Team vorgeschlagen, wofür ich mich herzlich bedanke.“ Alexander Aigner pilotiert nicht irgendein Auto sondern den hauseigenen Mazda 323 GTR Proto, der „Schmolli“ ins Schwärmen bringt: „Den haben wir wirklich extrem verbessert und fast alle Möglichkeiten des Open N-Reglements genutzt. Das ist jenes Auto, mit dem Simon Wagner 2018 hier in Freistadt die Rallye angeführt und beinahe gewonnen hat - nur was damals im Auto verbaut war, war vergleichsweise etwas für Mädchen. Richtig stark ist unser Mazda erst seit dem Vorjahr - Steven Schierlinger fuhr im Vorjahr damit hier bei der jännerrallye, war aber etwas zu schnell damit unterwegs.“

Neben Tobias Kiesenhofer in einem Evo IX ist auch wieder Rudolf Leitner im Evo III am Start. Schmollngruber. „Der Evo III wurde schon im Vorjahr mit einem sequentiellen Getriebe ausgestattet, Rudolf fuhr damit bei der Rallye W4 richtig gut.“

Jetzt hofft Wolfang Schmollnruber, dass seine „Schützlinge“ die stets selektve Jännerrallye mit dem nötigen Respekt angehen, um möglichst wenig Reparaturen vornehmen zu müssen und sich über Zielankünfte freuen zu dürfen: „Ich wünsche unseren Teams viel Glück.“

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