RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC-Kalender 2021: 12 Rallyes ohne Deutschland, dafür Kroatien Die Rallye-WM macht 2021 einen Bogen um Deutschland
Motorsport Images

WRC-Kalender 2021: Zwölf Stationen ohne Rallye Deutschland

Die Rallye-Weltmeisterschaft wird auch 2021 nicht in Deutschland fahren - Rallye Kroatien neu im Kalender, zweiter Versuch in Kenia und Japan

Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wird auch 2021 ohne die Rallye Deutschland veranstaltet. Das geht als dem Kalender hervor, der am Freitag vom Motorsport-Weltrat des Automobil-Weltverbands FIA in einer Online-Sitzung genehmigt wurde.

Dass Deutschland nicht Teil des WRC-Kalenders 2021 sein würde, war schon vor der Coronakrise und der dadurch bedingten Absage der Ausgabe 2020 erwartet wurde, da die Rallye im Tausch mit der Rallye Spanien aus dem Kalender rotiert wäre.

Der Kalender umfasst zwölf Rallyes. Wie bereits zuvor berichtet, wird die WRC aufgrund der Corona-Situation zu Beginn der Saison nur in Europa fahren, womit die Rallyes in Mexiko und Argentinien nicht berücksichtigt werden können.

Übersee in Kenia, Chile und Japan

Dafür rückt die Rallye Kroatien erstmalig in den Kalender, die in dieser Saison als Ersatzkandidat vorgesehen war. Außerdem wird ein zweiter Anlauf der Rückkehr nach Kenia und Japan unternommen, nachdem die Comebacks beider Rallyes in diesem Jahr aufgrund der Corona-Situation abgesagt wurden.

Als dritte Überseerallye kehrt der Lauf in Chile zurück. Außerdem ist die in diesem Jahr erstmalig im Rahmen der WM ausgetragene Rallye Lettland erneut vorgesehen.

Eröffnet wird die Saison traditionell Ende Januar mit der Rallye Monte Carlo, gefolgt von der Winterrallye in Schweden Mitte Febraur. Nach einer Pause von mehr als zwei Monaten wird die Saison Ende April mit der neuen Asphalt-Rallye in Kroatien fortgesetzt, gefolgt von den Schotterläufen in Portugal und auf Sardinien.

Großbritannien deutlich früher

Anschließend ist die Reise nach Afrika zum Comeback der Safari-Rallye geplant, ehe die beiden schnellen Schotterläufe in Estland und Finnland folgen. Die Rallye Großbritannien rückt auf einen Termin Ende August und findet damit deutlich früher im Jahr statt als bisher. Es folgt der Trip nach Chile, die Rückkehr nach Spanien und schließlich das Saisonfinale Ende November in Japan.

Sollten eine oder mehrer der geplanten Rallyes aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht ausgetragen werden, stehen mit der Türkei, Lettland, Belgien, Argentinien, Griechenland und Monza (Italien) gleich sechs Ersatzveranstaltungen bereit.

WRC-Kalender 2021:

Rallye Monte Carlo (21. bis 24. Januar)
Rallye Schweden (11. bis 14. Februar)
Rallye Kroatien (22. bis 25. April)
Rallye Portugal (20. bis 23. Mai)
Rallye Italien (03. bis 06. Juni)
Safari-Rallye Kenia (24. bis 27. Juni)
Rallye Estland (15. bis 18. Juli)
Rallye Finnland (29. Juli bis 01. August)
Rallye Großbritannien (19. bis 22. August)
Rallye Chile (09. bis 12. September)
Rallye Spanien (14. bis 17. Oktober)
Rallye Japan (11. bis 14. November)

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Offiziell: Rallye Dakar 2027

Rallye Dakar 2027 in Portugal und Marokko

Nach der Absage in Saudi-Arabien steht der neue Plan für die Rallye Dakar 2027 fest: Mit einer Route in Europa und Afrika kehrt die "Dakar" zu ihren Wurzeln zurück

ARC, Herbstrallye: Bericht Wanko

Glücksfall trotz Ausfalls

Auch wenn es mit einem Ergebnis in Wertung knapp nicht geklappt hat, war der Umstieg von Mario Wanko auf eine stärkere Motorisierung als bisher gewohnt ein Erfolgserlebnis

Rallye-Legende Carlos Sainz sen. kehrt an diesem Wochenende in Spanien in ein Auto der Rallye-Weltmeisterschaft zurück und pilotiert einen Ford Puma Rally1

AARC, Herbstrallye: Bericht

Alpe Adria: Die Entscheidungen sind gefallen

Die Entscheidungen um den Titel sind gefallen – Alpe Adria Rally Cup & Alpe Adria Rally Trophy bei einer stark besetzten und bestens organisierten Herbst Rallye!

Dieses Land könnte übernehmen

Rallye Dakar 2027 nicht in Saudi-Arabien

Die Rallye Dakar 2027 findet nicht wie geplant in Saudi-Arabien statt - Wegen der Sicherheitslage muss ein neuer Austragungsort her - Marokko gilt als Favorit