RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Oli Solberg: Nächste Chance bei der Safari-Rallye Oliver Solberg im Hyundai i20 N Rally2 bei der Rallye Portugal 2021
Motorsport Images

Oliver Solberg: Nächste Chance im WRC-Auto bei der Safari-Rallye

Beim Comeback der Safari-Rallye erhält Oliver Solberg seinen nächsten Einsatz im WRC-Auto von Hyundai: "Dort fahren zu können, ist eine Ehre und ein Privileg"

Oliver Solberg erhält bei der Safari-Rallye in Kenia (24. bis 27. Juni), sechster Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2021, seinen nächsten Start im WRC-Auto von Hyundai. Das gab der Norweger am Sonntag bekannt. Für den 19-jährigen Sohn des Rallye-Weltmeisters von 2003 Peter Solberg wird es der zweite WRC-Start im Hyundai i20 WRC sein, der erste auf Schotter.

Seine Premiere in der Top-Klasse der Rallye-WM hatte Solberg Ende Februar bei der Arctic-Rallye in Finnland gegeben, wo er mit Platz sieben überzeugte. Einen zweiten Start im WRC-Auto Anfang Juni bei der Rallye Italien musste Solberg absagen, weil er sich aufgrund einer COVID-19-Erkrankung seines Vaters in Quarantäne begeben musste.

"Ich weiß, ich rede oft über meine Träume, aber das ist wirklich ein Traum. Ich kann es nicht glauben", sagt Solberg über seine Einsatzchance bei der legendären Rallye in Afrika, die 2021 nach 19 Jahren Pause zum ersten Mal wieder im Rahmen der WM ausgetragen wird.

"Als Andrea [Adamo, Hyundai-Teamchef] und Alain [Penasse, Hyundai-Teammanager] zum ersten Mal mit mir darüber gesprochen haben, dass ich bei der Safari-Rallye vielleicht die Recce mitmachen kann, war ich schon aufgeregt", so Solberg. "Und jetzt werde ich die Safari-Rallye in Kenia bestreiten!"

"In der Rallye-WM gibt es viele unglaubliche Veranstaltungen an tollen Orten, aber dort fahren zu können, ist eine Ehre und ein Privileg. 19 Jahre lang hat die WRC seit der letzten Safari warten müssen. Bei der Rückkehr nach Afrika in einem Werksauto zu fahren, ist etwas ganz besonderes", sagt Solberg, der beim letzten Gastspiel der WRC in Kenia noch kein Jahr alt war. "Ich kann mich einmal mehr nur bei Andrea, Alain und dem ganzen Team bedanken, dass sie mir das ermöglichen."

Hyundai-Teamchef Adamo ergänzt: "Ich freue mich sehr, dass Oliver bei der Safari-Rallye endlich sein Schotter-Debüt im Hyundai i20 WRC geben kann. Wir haben bei der Arctic-Rallye gesehen, dass er in einem WRC sehr schnell sein kann. Er hat gezeigt, zu was er im Stande ist, daher soll er die Safari genießen. Wir werden ihn nicht unter Druck setzen. Aber ich bin mich sicher, dass er uns erneut beeindrucken wird."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht ZM Racing

ZM-Racing bringt alle Teams ins Ziel

Den Aktiven und der Technik-Crew gelingen Platzierungen unter den Top-20 - Max Zellhofer als Teamchef und Einsatzleiter ist mit dem Resultat zufrieden

Rallye Dakar 2026: Etappe 4

Lategan nun vor Al-Attiyah Spitzenreiter

Auch an Tag 4 haben die hinteren Starter einen Vorteil, die Gesamtwertung stellt sich erneut auf den Kopf - Titelverteidiger Al-Rajhi/Gottschalk geben die Rallye auf

Jännerrallye: Bericht Zellhofer

Viel Schnee war kein Vorteil

Christoph Zellhofer hatte mit dem SUZUKI Swift ZMX keine Chance - der PS-Vorteil wirkte gegen die leichteren Rally3-Autos nicht

Mit sechs Teams am Start und ebenso vielen im Ziel verlief der Grosseinsatz des BRR-Teams bei der Jännerrallye im Mühlviertel mit Platz 2 und Platz 3 in der Gesamtwertung und dem Sieg in der 2WD-Klasse äußerst erfolgreich!

Guillaume De Mevius (X-raid Mini) gewinnt die erste Etappe in Saudi-Arabien - Zwei Reifenschäden bei Sebastien Loeb (Dacia) - Yazeed Al-Rajhi verfährt sich in der Wüste