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Redstag Rallye Extreme: Vorschau Keferböck/Minor
Marcin Rybak

Vorfreude auf den ORM-Auftakt

Endlich íst es so weit: Mit der Redstag Rallye Extreme wird die Rallye-Staatsmeisterschaft 2021 eingeläutet. Das GAWOONI Racing Team mit Johannes Keferböck und Ilka Minor zündet wieder den bewährten ŠKODA FABIA Rally2 evo.

Seit der Jännerrallye 2020 gab es wegen der Coronavirus-Pandemie keinen Lauf zur Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft (ORM) - in der Konsequenz gab es im Vorjahr auch keine Titelvergabe. Das lange Warten auf die erste ORM-Rallye seit Pandemiebeginn hat nun ein Ende gefunden: Gerwald Grössing kehrt als Veranstalter mit der Redstag Rallye Extrem (vormals Schneebergland-Rallye, zuletzt abgehalten im Jahr 2018) in den Kalender zurück - die anspruchsvolle Schotter-Rallye, am 19. Juni rund um Rohr im Gebirge, bildet den langersehnten Saisonauftakt der ORM.

Johannes Keferböck, Vizestaatsmeister 2018, kann seine Freude kaum verhehlen: „Es ist großartig, dass Gerwald Grössing nun die ORM einläutet. Nach unseren Starts bei Schnee- und Asphaltrallyes im Ausland freuen wir uns, nun endlich wieder auf heimischem Boden fahren zu können.“

Zweite Schotterrallye

Das GAWOONI Racing Team bringt den in Schwarz-Grün gehaltenen ŠKODA FABIA Rally2 evo an den Start, auf dem „heißen Sitz“ wird wieder Ilka Minor Platz nehmen. Mit ihr ist Johannes Keferböck bereits 2018 im Schneebergland angetreten - auf Platz fünf konnte man damals die Rallye beenden, Man glaubt es kaum, aber dies war die erste Schotterrallye in der Karriere des Johannes Keferböck - und seither wurde kein weiterer Lauf auf losem Untergrund gefahren. Keferböck nickt: „Ja, das stimmt - die Redstag Rallye Extreme ist erst meine zweite Schotterrallye. Interessant wird dabei auch sein, dass man am Vormittag jeweils die Hälfte der Prüfungen mit den Schotterrädern auf Asphalt fahren wird...“

Erfahrungen sammeln konnte das GAWOONI Racing Team heuer bereits in der Rallye-Weltmeisterschaft, bei der Rallye Monte Carlo (Platz 26 gesamt, Platz sieben der WRC3) und bei der Kroatien-Rallye (Platz 21 gesamt, Platz sieben der WRC3). Johannes Keferböck erklärt: „Mit den Auftritten in der Rallye-Weltmeisterschaft haben wir viel über das Abstimmungsverhalten unseres ŠKODA FABIA Rally2 evo gelernt und ich hoffe, dass wir davon etwas im Schneebergland umsetzen können.“

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