RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Neubauer inoffiziell Sieger, Protestfrist läuft

Der Countdown läuft

Die Sportkommissare haben das vorläufige, ursprüngliche Ergebnis vom Samstag bestätigt, demnach gewinnt Neubauer 4,1 Sekunden vor Wagner. Allerdings mit einigen Fragezeichen und einem ebenfalls siegessicheren Simon Wagner ...

Stefan Schmudermaier & Noir Trawniczek

Wie angekündigt hat die AMF das vorläufige Ergebnis der Red Stag Rallye – gedeckt durch Artikel 14 des Sportgesetzes – ein weiteres Mal von den Sportkommissaren angefordert, den Teams wurde dieses am Donnerstag vormittags übermittelt. Damit beginnt die Protestfrist erneut zu laufen, 48 Stunden lang haben die Teilnehmer nun Zeit für einen Einspruch.

Das Ergebnis selbst entspricht 1:1 dem vorläufigen Endergebnis vom Samstag, bevor dieses ja dann nachträglich abgeändert wurde. Sprich Hermann Neubauer wird mit 4,1 Sekunden Vorsprung als Sieger vor Simon Wagner ausgewiesen. Die Reihenfolge und die Abstände entsprechen dabei zwar jenen nach der SP 6, allerdings – vermutlich auch um auf die für eine ÖRM-Wertung nötigen SP-Kilometer zu kommen – wurde auch die SP8 gewertet. Dort blieben die gefahrenen Zeiten der ersten gestarteten Piloten allerdings unberücksichtigt, stattdessen bekamen alle Fahrer eine idente Zeit eingetragen, womit sich wiederum im Klassement nichts ändert.

Dass da das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, vermuten nicht nur Experten, auch Simon Wagner, den wir auf dem Weg zu einer Rallye nach Slowenien telefonisch erreicht haben, sieht die Sache so. Das Ergebnis werde seiner Ansicht nach sicher nicht so bleiben, auf einen Protest angesprochen, blieb er aber ausweichend. Sollte es zu keinem Protest kommen und das Ergebnis damit offiziell werden, ist allerdings fraglich, ob dann noch daran zu rütteln sein wird.

Allerdings: Auch die Sportkommissare bauen vor und haben den Versand des vorläufigen Endergebnisses mit dem Hinweis versehen, dass bei neu auftauchenden Erkenntnissen innerhalb der Protestfrist weitere Maßnahmen ergriffen werden könnten ...

Wie auch immer die Sache weitergeht, wir bleiben natürlich dran!

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau ZM Racing

Starker Testeinsatz von ZM-Racing

Auf der Nennliste findet man insgesamt fünf Mannschaften die starten werden. Max und Christoph Zellhofer, Klemens Haingartner, Peter Hopf u. Markus Wurz

ARC Rallye Triestingtal: Bericht Neulinger

Erfolgreiche Testrallye in Niederösterreich

Mit Rang zwei in der 2WD-Wertung konnte Doppelstaatsmeister Marcel Neulinger nach dem Test-Einsatz bei ARC Rallye Triestingtal in Niederösterreich zufrieden Bilanz ziehen.

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau Mayer

Viel Neues bei Daniel Mayer vor Start im Triestingtal!

Nach einem dreitätigen Promotions-Auftritt bei der Motorsport-Show im Liesinger EK „Riverside“ steht Daniel Mayer kommenden Samstag (28.2.) beim Comeback der Triestingtal-Rallye im Raum Berndorf am Start.

Das Österreich-Comeback von Manfred Stohl sorgte für die große Sensation. Doch auch sonst kann sich ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner über eine illustre, bunt gefächerte Nennliste freuen.