RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Aufhängung kostet Hyundai auch WRC-Sieg in Kenia - Chef: Ist kein Pech mehr Der erneut aus der Hand gegebene Sieg wirbelt Staub auf bei Hyundai
Motorsport Images

Aufhängung kostet Hyundai auch WRC-Sieg in Kenia - Chef: Ist kein Pech mehr

Zum dritten Mal in Folge verliert Hyundai einen WRC-Sieg wegen eines Aufhängungsschadens - Chef Andrea Adamo fordert eine schonungslose Analyse

Es zeichnet sich langsam ein Muster bei Hyundai ab: Die Safari-Rallye in Kenia ist nun schon die dritte WRC-Veranstaltung in Folge, in der ein Aufhängungsschaden einen Erfolg der südkoreanischen Marke verhindert.

War in Portugal und Italien noch Ott Tänak der Leidtragende, so erwischte es in Kenia seinen Markenkollegen Thierry Neuville. Neuville war auf dem Weg zu einem sicher geglaubten Sieg, als er auf der ersten WP des Schlusstages einen Felsen rammte und sich dabei die Aufhängung seines Fahrzeugs nachhaltig beschädigte.

"Wir können nicht glücklich sein. Das ist die dritte Rallye in Folge, bei der wir Probleme hatten, also kann man es nicht als Pech bezeichnen", ärgerte sich Hyundai-Chef Andrea Adamo nach der Safari-Rallye im Gespräch mit der internationalen Edition von 'Motorsport.com'.

Adamo weiter: "Es gibt keine Ausreden. Sowas sollte einfach nicht passieren. Wir müssen verstehen, was da los ist. Wir haben die gleichen Teile wie im letzten Jahr in der Türkei und auf Sardinien. Wir haben die Performance verbessert, aber es fehlt uns an Zuverlässigkeit, und wir müssen verstehen, warum. Das ist einfach inakzeptabel."

Frust bei Neuville nach Ausfall bei der Safari-Rallye

Neuville jagt damit weiterhin seinem ersten Saisonsieg hinterher. Bislang stehen für den Belgier vier dritte Plätze als einzige zählbaren Resultate zu Buche. Klar, dass bei ihm erst einmal die Enttäuschung überwiegt: "Leider ist es eine große Enttäuschung, nicht nur für mich, sondern für das ganze Team. Es ist eine harte Zeit für uns als Team, wenn wir nach drei Rallyes in Folge mit Aufhängungsschäden in Führung liegend ausfallen."

Der Ausfall kam für Neuville wie aus heiterem Himmel: "Es war eine große Überraschung heute Morgen, als der Dämpfer versagte. Wir wussten, dass es ein hartes Rennen werden würde, und ich denke, wir waren darauf vorbereitet und haben alle hart gearbeitet. Die Motivation ist da, aber es fehlt das Glück."

Es bleibt neben der von Adamo geforderten Fehleranalyse der Blick nach vorn. Neuville gibt sich optimistisch: "Ich bin mir sicher, dass wir alle gestärkt zurückkommen werden und zum Ende der Saison viel mehr Freude haben werden." Dann sollte auch die Bilanz von bisher einem Saisonsieg (Tänak bei der Arctic-Rallye in Finnland) aufpoliert sein.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

In Erinnerung an Craig Breen

Hyundai fährt Rallye Kroatien im Sonderdesign

Drei Jahre nach dem tödlichen Unfall von Craig Breen erinnert das Hyundai-Werksteam mit einer speziellen Lackierung an seinen verunglückten Stammfahrer

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Nothdurfter

One more try – one more chance

Nach zwei Jahren steht für Alfons Nothdurfter wieder einmal ein Start in Wolfsberg und Umgebung auf dem Programm, es wird sein erstes Antreten im Lavanttal mit Christian Roschker und dem noch nicht lange im Besitz befindlichen Ford Fiesta Proto sein.

Lavanttal Rallye: Wetter, Zeitplan & Radio

Weite Sprünge bei trüben Tagen und kalten Nächten

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr Wolfsberg / SG TOOLBOX bietet den Piloten und den Fans mit zwei neuen Prüfungen Action pur / Das Wetter in Wolfsberg wird sonnenlos, aber ziemlich sicher trocken.

TEC7 ORM Rallye Backstage, der neue offizielle Podcast der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, feiert seine Premiere. Zum Auftakt begrüßt Moderator und Creator Noir Trawniczek keinen Geringeren als den fünffachen Staatsmeister Simon Wagner.

Lavanttal Rallye ist bereit

Lavanttal Rallye in den Startlöchern

Österreichs älteste und nach wie vor aktive Rallye findet vom 9. bis 11. April 2026 im Lavanttal mit dem Mittelpunkt in Wolfsberg statt.

WRC, Kroatien Rallye: Vorschau K4

Keferböck & Minor wollen Führung zurückerobern

Nach dem Sieg in Monte Carlo kehren Johannes Keferböck und Ilka Minor zurück in den WRC Masters Cup: In Kroatien und auf Gran Canaria gibt es nur ein Ziel: Maximale Punkte und Rückeroberung der Tabellenführung!