RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Toyota entwickelt trotz neuem Reglement altes Auto weiter Kalle Rovanperä im Toyota Yaris WRC bei der Safari-Rallye 2021
Motorsport Images

Trotz neuem WRC-Reglement: Kein Entwicklungsstopp am aktuellen Toyota

Obwohl Toyota die Rallye-WM in dieser Saison klar anführt, wird die Entwicklungsarbeit noch nicht komplett auf das neue Auto für 2022 umgestellt

Trotz der Arbeit am neuen WRC-Auto für die Saison 2022 der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) stellt Toyota auch die Entwicklung des aktuellen Yaris WRC nicht komplett ein und wird auch in der zweiten Saisonhälfte noch kleinere Updates für das Auto bringen.

"Ich war in der Vergangenheit in einer Situation, in der ein neues Auto kam und wir aufhörten, das aktuelle Auto zu entwickeln. Und plötzlich war der andere Hersteller viel stärker", sagt Teamchef Jari-Matti Latvala der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com'. "Wir hatten echte Probleme."

Dabei ist Toyota aktuell in einer komfortablen Situation. Mit Sebastien Ogier und Elfyn Evans führen zwei Toyota-Piloten die Fahrerwertung zur Saisonhalbzeit an, und auch in der Herstellerwertung liegen die Japaner vorne.

Und dennoch sagt Latvala: "Fakt ist für mich, dass wir die Entwicklungsarbeit mit dem aktuellen Auto nicht komplett einstellen können. Wir müssen bis zum Ende des Jahres weitermachen." Allerdings wird sich die Weiterentwicklung auf einzelne Bereiche des Autos beschränken.

"Es kommen sicher keine großen Dinge mehr, wie das Motor-Update, das für Portugal kam. Beim Getriebe haben wir alle Teile homologiert", erklärt Latvala. "An der Aufhängung und beim Gewicht des Autos geht es um kleine Details, die wir versuchen bis Ende des Jahres zu verbessern."

Im Grundsatz ist dies auch die Einstellung der Rivalen von Hyundai. "Wir hören nie auf, das aktuelle Auto weiterzuentwickeln", sagt Motorsportchef Andrea Adamo der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com'. "Aber wir müssen definieren, was es bedeutet, zu entwickeln."

Bei Hyundai steht in der zweiten Saisonhälfte die Feinabstimmung des bestehenden Pakets auf dem Plan. "Was die Homologation angeht, sind wir auf jeden Fall fertig", sagt Adamo. "Wir haben zwei verschiedene Teams, eines für das aktuelle Auto und das andere ist voll auf das nächste Jahr fokussiert und sie werden sich nicht gegenseitig behindern."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC Rallye Portugal: Nach SP10

Ogier führt nach Fourmaux-Drama

Sebastien Ogier (Toyota) führt bei der Rallye Portugal nach einem Patzer von Adrien Fourmaux: Thierry Neuville (Hyundai) liegt auf Platz zwei nur 3,7 Sekunden zurück

WRC Rallye Portugal: Nach SP19

Ogier erobert die Führung zurück

Sebastien Ogier kontert am Samstagnachmittag bei der Rallye Portugal und geht mit Vorsprung in den Schlusstag - Oliver Solberg fällt von Platz eins auf vier zurück

Nicht im Cockpit, sondern als Unterstützer seines Sohne Samuel kehrt Andy Hulak aktiv in den Motorsport zurück. Dank Erich Petrakovits gibt Samuel am 17. Mai sein Debüt im Peugeot 206 RX Cup.

Darunter befinden sich Ex-Europameister Franz Wurz, Herbert Grünsteidl u. Andy Bentza. Weltmeister Stig Blomqvist startet auf jenem Saab 96 V4, mit dem er seinerzeit gefahren ist

AARC, Vipavska Dolina: Bericht

Ungarische Festspiele in Slowenien!

24 Teams von AARC & AART waren angesagt, doch leider mussten der AARC-Vorjahrsieger Niki Schelle und auch die Italiener Cepek/Colja aus gesundheitlichen Gründen ihren Start absagen