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Toyota entwickelt trotz neuem Reglement altes Auto weiter Kalle Rovanperä im Toyota Yaris WRC bei der Safari-Rallye 2021
Motorsport Images

Trotz neuem WRC-Reglement: Kein Entwicklungsstopp am aktuellen Toyota

Obwohl Toyota die Rallye-WM in dieser Saison klar anführt, wird die Entwicklungsarbeit noch nicht komplett auf das neue Auto für 2022 umgestellt

Trotz der Arbeit am neuen WRC-Auto für die Saison 2022 der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) stellt Toyota auch die Entwicklung des aktuellen Yaris WRC nicht komplett ein und wird auch in der zweiten Saisonhälfte noch kleinere Updates für das Auto bringen.

"Ich war in der Vergangenheit in einer Situation, in der ein neues Auto kam und wir aufhörten, das aktuelle Auto zu entwickeln. Und plötzlich war der andere Hersteller viel stärker", sagt Teamchef Jari-Matti Latvala der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com'. "Wir hatten echte Probleme."

Dabei ist Toyota aktuell in einer komfortablen Situation. Mit Sebastien Ogier und Elfyn Evans führen zwei Toyota-Piloten die Fahrerwertung zur Saisonhalbzeit an, und auch in der Herstellerwertung liegen die Japaner vorne.

Und dennoch sagt Latvala: "Fakt ist für mich, dass wir die Entwicklungsarbeit mit dem aktuellen Auto nicht komplett einstellen können. Wir müssen bis zum Ende des Jahres weitermachen." Allerdings wird sich die Weiterentwicklung auf einzelne Bereiche des Autos beschränken.

"Es kommen sicher keine großen Dinge mehr, wie das Motor-Update, das für Portugal kam. Beim Getriebe haben wir alle Teile homologiert", erklärt Latvala. "An der Aufhängung und beim Gewicht des Autos geht es um kleine Details, die wir versuchen bis Ende des Jahres zu verbessern."

Im Grundsatz ist dies auch die Einstellung der Rivalen von Hyundai. "Wir hören nie auf, das aktuelle Auto weiterzuentwickeln", sagt Motorsportchef Andrea Adamo der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com'. "Aber wir müssen definieren, was es bedeutet, zu entwickeln."

Bei Hyundai steht in der zweiten Saisonhälfte die Feinabstimmung des bestehenden Pakets auf dem Plan. "Was die Homologation angeht, sind wir auf jeden Fall fertig", sagt Adamo. "Wir haben zwei verschiedene Teams, eines für das aktuelle Auto und das andere ist voll auf das nächste Jahr fokussiert und sie werden sich nicht gegenseitig behindern."

Motorsport-Total.com

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