RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye Ypern: Wilder Abflug von Katsuta Takamoto Katsuta im Toyota Yaris WRC bei der Rallye Ypern 2021
Motorsport Images

WRC Rallye Ypern 2021: Katusta übersteht wilden Abflug unverletzt

Toyota-Junior Takamoto Katsuta fliegt bei der zehnten WP der Rallye Ypern spektakulär ab: Gefällter Strommast sorgt für eine Unterbrechung der Prüfung

Toyota-Pilot Takamoto Katsuta ist am Samstag bei der zehnten Wertungsprüfung der Rallye Ypern in Belgien, achter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2021, schwer verunfallt. Der Japaner kam bei der WP "Dikkebus 1" bei hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Straße ab, fuhr in den Straßengraben und prallte dort gegen einen Strommast aus Holz.

Durch den Aufprall wurde der Yaris WRC wild herumgeschleudert und flog quer über die Straße. Im Graben auf der anderen Straßenseite kam das Fahrzeug schließlich zum Stillstand.

"Am Anfang der Prüfung gab es eine Hochgeschwindigkeitskurve und einige Bodenwellen. Wir wussten, dass dies eine schwierige Kurve sein würde, aber gleichzeitig kann man ziemlich schnell fahren, weil der Winkel nicht so eng ist", erklärt Katsuta gegenüber 'wrc.com'. "Ich nahm sie voll, und als ich landete, konnte ich mich nicht einlenken, weil ich einen Rückschlag von der Lenkung spürte. Ich fuhr weit und landete in einem großen Graben."

Katsuta und sein Beifahrer Keaton Williams überstanden den Unfall unverletzt. Das Auto ist allerdings schwer beschädigt, ein Neustart des Duos am Sonntag mehr als fraglich. Da der Strommast nach der Kollision umfiel und quer auf der Straße landete, musste die Prüfung neutralisiert werden.

Zuvor war es schon bei der neunten WP zu einem heftigen Unfall gekommen. Der Belgier Pieter Tsjoen war mit seinem Volkswagen Polo R5 von der Straße abgekommen und in eine Hauswand gefahren, die daraufhin teilweise einstürzte. Auch hier blieben Fahrer und Beifahrer ungewohnt.

An der Spitze der Gesamtwertung verkürzte Craig Breen (Hyundai) mit Bestzeiten bei den ersten beiden Wertungsprüfungen des Samstags seinen Rückstand auf seinen führenden Teamkollege Thierry Neuville. Zur Halbzeit der Rallye hat der Ire nur noch 3,5 Sekunden Rückstand auf den Belgier.

Pech hatte der dritte Hyundai-Pilot Ott Tänak, der auf Gesamtrang drei in den Samstag gestartet war. Bei der neunten WP fing sich der Este einen Reifenschaden ein und musste das Rad wechseln. Dadurch verlor er mehr als drei Minuten und hat somit keine Chance mehr auf eine Top-Platzierung.

Rang drei übernahm damit Elfyn Evans im besten Toyota. Der Brite hat allerdings schon 35,3 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Ihm im Nacken sitzt sein finnischer Teamkollege Kalle Rovanperä, der nur 1,3 Sekunden hinter Evans liegt.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ERC4/JERC, Skandinavien: Vorschau Neulinger

Start in das Abenteuer Junior ERC

Mit der Royal Rally of Scandinavia startet die Junioren Rallye-Europameisterschaft von 22. bis 24. Mai in Schweden in die Saison 2026. Mit dabei: Doppelstaatsmeister Marcel Neulinger!

ERC Skandinavien: Bericht BRR

BRR-Youngsters überzeugen in Skandinavien

Maximilian Lichtenegger und Marcel Neulinger sorgten bei der ERC Royal Rally of Scandinavia mit ihren Leistungen für viel Freude bei BRR-Teamchef Raimund Baumschlager.

Nach harscher Kritik von Teamkollege Sebastien Ogier bezieht Oliver Solberg Stellung zum Japan-Unfall - Und bekommt Rückendeckung von seinem Teamchef

ORM/ARC: ET König Judenburg Rallye

Judenburg wartet auf Simon Wagner und Co.

Die Arbeiten für den Stadtkurs bei der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau am 12. und 13. Juni sind in Planung / Im Rahmen von insgesamt 15 Sonderprüfungen fahren die Rallyestars heuer gleich drei Mal durch Judenburg

ERC, Skandinavien: Bericht

Beide Youngsters mit Podestpotential

Bei der Skandinavien Rallye konnten Maximilian Lichtenegger in der ERC3 und auch ERC4-Debütant Marcel Neulinger in ihren Kategorien mit Top3-Zeiten künftiges Podestpotential andeuten. Die Rallye gewann der Finne Heikkilä vor Martins Sesks.

Simon Wagner hat sich kurzfristig dazu entschlossen, am Judenburg-Wochenende die zur Tschechischen Meisterschaft zählende Rally Hustopece zu fahren. Eine Entscheidung, die gleich in zwei Meisterschaften die Spannung erhöht.