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Rallye Ypern: Wilder Abflug von Katsuta Takamoto Katsuta im Toyota Yaris WRC bei der Rallye Ypern 2021
Motorsport Images

WRC Rallye Ypern 2021: Katusta übersteht wilden Abflug unverletzt

Toyota-Junior Takamoto Katsuta fliegt bei der zehnten WP der Rallye Ypern spektakulär ab: Gefällter Strommast sorgt für eine Unterbrechung der Prüfung

Toyota-Pilot Takamoto Katsuta ist am Samstag bei der zehnten Wertungsprüfung der Rallye Ypern in Belgien, achter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2021, schwer verunfallt. Der Japaner kam bei der WP "Dikkebus 1" bei hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Straße ab, fuhr in den Straßengraben und prallte dort gegen einen Strommast aus Holz.

Durch den Aufprall wurde der Yaris WRC wild herumgeschleudert und flog quer über die Straße. Im Graben auf der anderen Straßenseite kam das Fahrzeug schließlich zum Stillstand.

"Am Anfang der Prüfung gab es eine Hochgeschwindigkeitskurve und einige Bodenwellen. Wir wussten, dass dies eine schwierige Kurve sein würde, aber gleichzeitig kann man ziemlich schnell fahren, weil der Winkel nicht so eng ist", erklärt Katsuta gegenüber 'wrc.com'. "Ich nahm sie voll, und als ich landete, konnte ich mich nicht einlenken, weil ich einen Rückschlag von der Lenkung spürte. Ich fuhr weit und landete in einem großen Graben."

Katsuta und sein Beifahrer Keaton Williams überstanden den Unfall unverletzt. Das Auto ist allerdings schwer beschädigt, ein Neustart des Duos am Sonntag mehr als fraglich. Da der Strommast nach der Kollision umfiel und quer auf der Straße landete, musste die Prüfung neutralisiert werden.

Zuvor war es schon bei der neunten WP zu einem heftigen Unfall gekommen. Der Belgier Pieter Tsjoen war mit seinem Volkswagen Polo R5 von der Straße abgekommen und in eine Hauswand gefahren, die daraufhin teilweise einstürzte. Auch hier blieben Fahrer und Beifahrer ungewohnt.

An der Spitze der Gesamtwertung verkürzte Craig Breen (Hyundai) mit Bestzeiten bei den ersten beiden Wertungsprüfungen des Samstags seinen Rückstand auf seinen führenden Teamkollege Thierry Neuville. Zur Halbzeit der Rallye hat der Ire nur noch 3,5 Sekunden Rückstand auf den Belgier.

Pech hatte der dritte Hyundai-Pilot Ott Tänak, der auf Gesamtrang drei in den Samstag gestartet war. Bei der neunten WP fing sich der Este einen Reifenschaden ein und musste das Rad wechseln. Dadurch verlor er mehr als drei Minuten und hat somit keine Chance mehr auf eine Top-Platzierung.

Rang drei übernahm damit Elfyn Evans im besten Toyota. Der Brite hat allerdings schon 35,3 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Ihm im Nacken sitzt sein finnischer Teamkollege Kalle Rovanperä, der nur 1,3 Sekunden hinter Evans liegt.

Motorsport-Total.com

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