RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Hyundai über wiederkehrende Probleme Hyundai musste in Griechenland einen Rückschlag hinnehmen
Motorsport Images

Hyundai über wiederkehrende Probleme in Griechenland: "Es ist frustrierend!"

Rauchentwicklung, Probleme mit der Elektronik und defekte Scheibenwischer: Für Hyundai war die WRC-Rallye in Griechenland ein weiterer Rückschlag

Hyundai bekommt die technischen Probleme einfach nicht in den Griff: Wieder einmal hatten die beiden Topstars der Koreaner, Ott Tänak und Thierry Neuville, beim Lauf der Rallye-WM (WRC) in Griechenland mit technischen Problemen zu kämpfen. Hyundai-Rallye-Chef Andrea Adamo ist frustriert darüber, dass die gleichen Schwierigkeiten immer wieder zurückkehren.

Was war passiert? Ott Tänak kam zwar 42,1 Sekunden hinter Toyotas Kalle Rovenperä ins Ziel, verlor aber wie schon früher in der Saison viel Zeit wegen technischer Probleme. Erst sorgte ein elektronisches Problem dafür, dass der Este am Sonntagmorgen keine Scheibenwischer zur Verfügung hatte, obwohl es nass war. Vor der finalen Wertungsprüfung stieg dann auch noch blauer Rauch aus dem Auto in die Luft. Er schaffte es dennoch, die letzte Fahrt der Rallye zu beenden.

Thierry Neuville musste seine Chancen auf den Sieg bereits am Freitag begraben. Der Belgier musste aufgrund von elektrischen Problemen und einem Defekt an der Servolenkung Strafzeiten in Kauf nehmen, um die Schwierigkeiten lösen zu lassen. Damit war die Rallye für Neuville bereits gelaufen. Einzig allein Dani Sordo hatte im Laufe der Rallye Griechenland keine Probleme.

"Ich kann nicht leugnen, dass es ein frustrierendes Rennwochenende war", sagt Adamo. "Wir haben von Zeit zu Zeit immer wieder mit wiederkehrenden Problemen zu kämpfen und das macht mich sauer. Ich muss sagen, dass alle drei Crews einen großartigen Job gemacht haben, weshalb ich ihnen danke. Man muss im Leben ehrlich sein und ich muss zugegeben, dass Toyota stärker war als wir."

Es scheint bereits an der Vorbereitung bei Hyundai zu hapern, weil sich das Team auf die erwarteten Bedingungen eingestellt hat. Jedoch waren die Vorraussetzungen vor Ort dann ganz andere. "Wenn wir nicht gewinnen, müssen wir analysieren, woran es liegt", so Adamo. "Wir haben immer mit Schwierigkeiten am Auto zu kämpfen, wenn es rutschig ist, und diese Rallye war keine Ausnahme."

Laut Neuville belohnt sich Hyundai einfach nicht für die gute Arbeit. Der Belgier glaubt, dass das Team ohne die technischen Schwierigkeiten gegenüber Toyota deutlich besser dagestanden hätte. Nach einem weiteren Rückschlag liegt Hyundai jetzt mit 57 Punkten Rückstand auf die japanische Konkurrenz auf Rang zwei der Herstellerwertung.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC Rallye Schweden: Nach Tag 2 (SP8)

Katsuta führt knapp vor Evans im Toyota-Duell

Toyota-Dreifachführung am Freitag in Schweden: Takamoto Katsuta liegt knapp vor Elfyn Evans - Oliver Solberg unterschätzt die schwierige erste Startposition

ARC Rallye Triestingtal: Youngsters am Start

Österreichs schnellste Jungpiloten beim ARC-Auftakt im Triestingtal

Mit Marcel Neulinger und Maximilian Lichtenegger starten die zurzeit schnellsten Jungpiloten des Landes beim Saisonauftakt der Austrian Rallye Challenge. Das große Comeback des Rallyesports im Triestingtal wird auf Asphalt-Sonderprüfungen mit Flair und Geschichte abgehalten.

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

Riverside, Joanneum & Triestingtal

Viel Rallye auf drei Bühnen

Binnen einer Woche kommen Rallyefans bei gleich drei Events auf ihre Rechnung: Motorsportshow Riverside, Rallye-Event in Graz und Podiumsdiskussion am Vorabend der ARC Rallye Triestingtal.

28. Rallye Monte Carlo Historique

Interessantes Duell bei der Monte Historique

Ex-Ö-Ring Boss Hans Geist gegen Takuma Sato (F1) u. Bruno Saby (Dakarsieger). Alle drei Teams erreichten das Ziel im Fürstentum, man hatte sehr viel Spaß u. Freude

Sepp Pointinger im Interview

„Hätten 10-15 Historische mehr!“

Rallye-„Urgestein“ Sepp Pointinger erzählt von seinem Start bei der Monte Historique, erklärt warum er seit 2011 nicht mehr in Österreich startet und bringt einen Vorschlag zur Bewertung von Sitzen, Gurten und dergleichen ein.