RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Hyundai simuliert komplette Rallye mit neuem WRC-Auto Der neue Hyundai i20 Rally1 bei Testfahrten in Italien
Hyundai Motorsport

Hyundai simuliert komplette Rallye mit neuem WRC-Auto

Hyundai scheut bei der Entwicklung des i20 Rally1 keine Mühen und simuliert in Italien drei Tage lang eine komplette Rallye mit dem neuen WRC-Auto

In Vorbereitung auf die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2021 simuliert Hyundai in dieser Woche eine komplette Rallye mit dem Auto. Drei Tage lang wird den neue i20 Rally1 mit Hybrid-Antrieb in der Region Piedmont in Norditalien in einer nachgestellten Wettbewerbs-Umgebung auf Herz und Nieren erprobt.

In Abstimmung mit den örtlichen Behörden wurden verschiedene Straßen abgesperrt und zu Rallye-Wertungsprüfungen verwandelt. Einige der Strecken wurden in früheren Jahren bei der Rallye di Alba gefahren.

Zudem werden bei der Rallye-Simulation reine Elektrozonen eingerichtet, um das 100-Kilowatt-Hybridsystem des Autos zu erproben. Auf Teilen der Verbindungsetappen und im Servicepark dürfen die Autos in der nächsten Saison nur mit Elektroantrieb gefahren werden.

Diese Zonen werden im nächsten Jahr bei jeder Rallye zwischen den Etappen eingerichtet, während die Autos auch im Servicepark nur mit Strom betrieben werden dürfen. Um das Szenario so realistisch wie möglich zu gestalten, wird auch ein Mittags-Service und eine Reifenwechselzone nachgestellt.

Nachdem am Mittwoch (27. Oktober) zunächst Ott Tänak im Cockpit des neuen WRC-Hyundais saß, übernimmt am heutigen Donnerstag Thierry Neuville hinter dem Lenkrad. Am Freitag übernimmt Dani Sordo.

Der aufwändige Test von Hyundai stößt auch beim Automobil-Weltverband FIA auf Interesse. Rallye-Direktor Yves Matton und Technikchef Jerome Touquet sind nach Italien gereist, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

Der i20 Rally1 tritt beim Test mit einer Tarnlackierung an, um einige seiner aerodynamischen Designmerkmale zu verbergen. Die Teams mussten ihre Karosserien für 2022 neu gestalten, da das neue Reglement den Abtrieb der Autos im Vergleich zu ihren Vorgängern reduziert.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.