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FIA-Rallydirektor Yves Matton tritt von seinem Posten zurück Yves Matton verlässt den Automobil-Weltverband FIA
Motorsport Images

FIA-Rallyedirektor Yves Matton tritt von seinem Posten zurück

Weniger als einen Monat vor dem Start der WRC-Saison 2022 tritt FIA-Rallyedirektor Yves Matton zurück: Wird der Belgier neuer Motorsportchef von Hyundai?

Weniger als einen Monat vor dem Start in die Rally1-Hybrid-Ära der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) ist FIA-Rallyedirektor Yves Matton zurückgetreten. Entsprechende Medienberichte wurden am Mittwoch vom Automobil-Weltverband bestätigt.

"Die FIA bestätigt die Entscheidung von Yves Matton, sich nach vier Jahren als Rallyedirektor neuen Herausforderungen zu stellen", heißt es in einer Erklärung der FIA. "Unter seiner Führung hat die Rallyeabteilung zu einer Reihe von Erfolgen und bedeutenden Errungenschaften beigetragen."

"Darunter die Einführung der Rallye-Pyramide, die Umstellung der Rallye-WM auf neue Energien, das Engagement der Hersteller für die aufregende neue Hybrid-Ära der Serie und die Vereinbarung mit der ASO als Veranstalter der ersten Rallye-Raid-Weltmeisterschaft. Wir möchten uns für seine großartige Arbeit bedanken und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft", so die Mitteilung der FIA weiter.

Matton selbst hat sich zu den Gründen seiner Entscheidung bisher nicht geäußert. Der Belgier war Anfang 2018 vom damaligen FIA-Präsidenten Jean Todt zum Weltverband geholt worden, nachdem er zuvor viele Jahre lang Motorsportchef von Citroen gewesen war.

Eine solche Position könnte Matton auch künftig wieder einnehmen - und zwar bei Hyundai. Spekulationen zur Folge könnte er dort die Nachfolge von Andrea Adamo antreten, der das Unternehmen unlängst verlassen hatte.

Mattons Abgang erfolgt nur wenige Tage, nachdem die FIA ihren neuen Präsidenten Mohammed Ben Sulayem nach dessen Wahlsieg in der vergangenen Woche in sein Amt eingeführt hat. Sulayem hat die WRC bereits als eine Meisterschaft bezeichnet, die er verbessern möchte, und erklärt, dass "zweieinhalb Hersteller, die in der Meisterschaft konkurrieren, nicht genug sind".

Motorsport-Total.com

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