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Warum die FIA Strafen verhängte Bei der Rallye Chile 2025 kam es zu einem Sicherheitsverstoß (Symbolbild)
Toyota Gazoo Racing

Sicherheits-Skandal bei Rallye Chile: Warum die FIA Strafen verhängte

Bei der Rallye Chile kam es zu einem brisanten Zwischenfall: Ein unerlaubtes Auto fuhr eine Prüfung in falscher Richtung und sorgte fast für einen Crash

Die Organisatoren der Rallye Chile, elfter Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2025, sind von den Sportkommissaren mit einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro auf Bewährung und einer Rüge belegt worden. Hintergrund ist ein schwerwiegender Sicherheitsverstoß, bei dem ein nicht autorisiertes Fahrzeug eine Wertungsprüfung in falscher Richtung befuhr.

Laut dem Bericht der Kommissare fuhr am Samstagmorgen ein fremdes Fahrzeug in die siebte Prüfung ein. Es passierte dabei die Zeitnahme am Ziel in Gegenrichtung, nachdem es zuvor sowohl eine Polizeikontrolle als auch den Stopppunkt und mehrere Posten von Streckenposten durchfahren hatte.

Um 08:17 Uhr traf das Fahrzeug am Kilometer 13 auf das FIA-Ärztefahrzeug. Der Start der Prüfung war für 09:07 Uhr Ortszeit angesetzt. Der Bericht stellt klar, dass es beinahe zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen gekommen wäre.

Die Kommissare hoben hervor, dass keine Meldung über den Vorfall durch den Rennleiter oder den leitenden Sicherheitsbeauftragten an die Rallyeleitung erfolgte. Der erste Bericht ging stattdessen vom FIA-Ärztefahrzeug ein. Der Rennleiter räumte die Kommunikationsprobleme ein und entschuldigte sich anschließend.

Im Bericht der Kommissare heißt es: "Solche Kommunikationswege sind einer der wichtigsten Aspekte der Sicherheit bei einer Rallye. Es ist zwingend erforderlich, dass alle Streckenposten jede Abweichung unverzüglich an die Rallyeleitung melden - sowohl während einer Wertungsprüfung als auch davor, wenn das Sicherheitskonvoi die Prüfungen abfährt und die Straßen bereits gesperrt sind."

Da die Kommunikationskette nicht eingehalten wurde, werteten die Kommissare dies als Verstoß gegen Artikel 12.2.1.h des Internationalen Sportgesetzes der FIA. Die Strafe auf Bewährung solle die kontinuierliche Verbesserung im Bereich Sicherheit fördern.

Abschließend warnten die Kommissare, dass die Rallye im Falle eines weiteren Sicherheitsvorfalls "sofort und dauerhaft gestoppt" werde. Das war jedoch bis zum Ende der Rallye nicht der Fall.

Motorsport-Total.com

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