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WRC-Testcrash auch bei M-Sport: Craig Breen übersteht Abflug unverletzt Ford Puma Hybrid bei Tests im Januar 2022 in Frankreich
Bastien Roux

WRC-Testcrash auch bei M-Sport: Craig Breen übersteht Abflug unverletzt

Ein Unfall von Craig Breen hat die Vorbereitung von M-Sport auf die Rallye Monte-Carlo eingebremst: Der Ire und Beifahrer Paul Nagle bleiben unverletzt

Rückschlag für M-Sport bei der Vorbereitung auf die Rallye Monte-Carlo (20. bis 23. Januar), den Saisonstart der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2022. Am Mittwoch (12. Januar) verunfallte Craig Breen bei Testfahrten in Südfrankreich mit dem Ford Puma Rally1 Hybrid. Die gute Nachricht: Sowohl Breen als auch Beifahrer Paul Nagle überstanden den Unfall unverletzt.

Das bestätigte M-Sport gegenüber der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com'. Nach Angaben des Teams hatte Breen das Geländer einer Brücke touchiert, worauf hin sich das Auto gedreht habe und bei langsamen Tempo einen Hand hinabgerollt sei. Ein auf Twitter veröffentlichtes Foto zeigt das beschädigte Auto auf dem Dach liegend.

Breen hatte erst am Mittwochmorgen das Auto übernommen, nachdem am Dienstag sein Teamkollege Adrien Fourmaux getestet hatte. Laut M-Sport ist die Bergung des Autos aktuell die größte Herausforderung.

Die Schäden sind nach Einschätzung des Teams reparabel. Dies wäre für das Team wichtig, denn im weiteren Verlauf der Woche sollen auch Gus Greensmith und nach seiner Rückkehr von der Rallye Dakar Sebastien Loeb das neue Auto testen.

Nach dem Abflug von Breen mussten nun alle drei Rally1-Hersteller einen Testunfall verkraften. Im November war Toyota-Pilot Elfyn Evans verunfallt, wodurch sich die erste Testfahrt von Sebastien Ogier im Toyota GR Yaris verzögert hatte.

Im Dezember war dann Thierry Neuville bei Tests von Hyundai heftig abgeflogen und mit dem Auto 30 Meter tief in eine Schlucht gestürzt. Beifahrer Martijn Wydaeghe hatte sich bei dem Unfall das Schlüsselbein gebrochen.

Motorsport-Total.com

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