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ORM Rebenland Rallye 2022: Vorschau Zellhofer
Daniel Fessl

Das Ziel: der Klassensieg bei Open N

Der Niederösterreicher startet mit seiner deutschen Co-Pilotin Alessandra Baumann nach erfolgreichem Testeinsatz am Steuer des Suzuki Swift ZMR. Das Ziel ist klar formuliert: Der Sieg in der Klasse 8, auch bekannt als Open N, soll es werden.

"Dank" Covid-bedingter Verspätung wird die heimische Rallyemeisterschaft nun am 18. und 19. März im südsteirischen Rebenland eröffnet. ZM-Racing startet dort unter anderem mit dem 2019er-Sieger Hermann Neubauer, diesmal mit Ursula Mayrhofer als Co-Pilotin auf einem Ford Fiesta Rallye2 und auch wieder mit dem Juniorchef des Autohauses Zellhofer in Amstetten, Christoph Zellhofer, mit seiner deutschen Beifahrerin Alessandra Baumann auf einem SUZUKI SWIFT ZMX in der Klasse 8, auch als Open N bezeichnet.

Diese Beiden haben schon bei der zur Austrian Rallye Challenge zählenden Blaufränkisch-land Rallye vor ungefähr 14 Tagen im burgenländischen Deutschkreutz einen erfolgreichen Testeinsatz hinter sich gebracht, der nicht nur wichtige ARC-Punkte brachte, sondern nach der doch sehr langen Winterpause auch den SUZUKI SWIFT ZMX auf Herz und Nieren prüfte. Man erreichte einen ausgezeichneten 7. Platz in der Gesamtwertung und Platz Zwei in der Klassenwertung.

Und das, obwohl der Defektteufel sein Unwesen trieb. Christoph konnte auf der Sonderprüfung 5 nicht mehr zurückschalten und verlor damit wertvolle Zeit. Die Fixierschraube des Schaltseiles hatte sich gelöst, was er provisorisch bis zum Service reparieren konnte. Allein schon deshalb war es wichtig, diesen Testeinsatz vor der Rebenland Rallye zu absolvieren.

Wie steht es nun um die Zielsetzung für den Saisonauftakt in der ORM im Rebenland? "Wir wollen natürlich den Klassensieg, unsere Klasse 8 ist sehr stark besetzt, man weiß dort nicht, mit welchen Fahrzeugen die Konkurrenz genau anrückt. Darüber hinaus wollen wir gemeinsam mit unserem Einsatzteam von ZM-Racing auch einen hoffentlich machbaren TopTen Platz in der Gesamtwertung erreichen. Dies ist uns schon in der Vergangenheit ein paar Mal gelungen. Die Zusammenarbeit mit Alessandra klappt bisher bestens, damit sollten diese vorgegebenen Ziele durchaus möglich sein." so Zellhofer.

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Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.