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ADAC Oster-Rallye 2022: Österreicher erfolgreich
Daniel Fessl

Dinkel dominiert, Aubrunner P12, Wurm Klassen-Zweiter

17 österreichische Piloten gingen bei der ADAC Oster-Rallye 2022 Tiefenbach an den Start; viele davon waren erfolgreich. Und obgleich neben dem Sieger-Namen eine deutsche Fahne in der Wertung steht, so dürfen wir uns doch auch darüber freuen, kommt das Team von Dominik Dinkel und Pirmin Winklhofer doch ebenfalls aus unseren Landen: ZM Racing.

Geografisch nah, terminlich günstig und fahrerisch durchaus interessant: Die Oster-Rallye in der bayrischen Gemeinde bei Passau hat aus vielerlei Gründen ihren Reiz. Für das von ZM-Racing betreute Duo Dominik Dinkel und Co-Pilot Pirmin Winklhofer war das vor allem die nötige Vorbereitung auf den ersten Lauf der deutschen Meisterschaft von 22. bis 23. April. Immerhin waren die beiden das letzte Mal Ende Oktober bei der ADAC Sachsenrallye im Einsatz und somit fast ein halbes Jahr nicht mehr im Ford Fiesta Rally2 evo wettkampfmäßig unterwegs. Da mangels Vorbereitungsarbeiten kein offizieller Test mehr möglich war, entschloss sich das Team die Oster-Rallye dafür herzunehmen.

Die Rallye bot sechs selektive Wertungsprüfungen über 70 Kilometer zu 98 % auf Asphalt an. Gerade so viel, um den neu entwickelten Einsatzboliden zu testen, aber auch dem Fahrerduo ohne Druck die Gelegenheit zu geben, wieder schnell in eine Rallye hineinzufinden. Am Ende feierte man einen sicheren Sieg. Von sechs Wertungsprüfungen gewannen Dominik Dinkel und Pirmin Winklhofer vier, der Vorsprung auf die Zweitplatzierten Philip Geipel/ Katrin Becker-Brugger auf Skoda Fabia R2 evo betrug 13,2 Sekunden, Dritte wurden Björn Satorius/ Hanna Ostlender (Ford Fiesta Rally2), mit einem Rückstand von 25,3 Sekunden.

Dementsprechend zufrieden war Dominik Dinkel im Ziel:“ Wir haben uns von Beginn an sehr wohl im Auto gefühlt. Speziell die ersten beiden Prüfungen sind wir schon perfekt gefahren. Durch zu weiche Reifen haben wir auf den nächsten beiden Prüfungen Zeit verloren, dazu kam auch auf Schotter ein selbstverschuldeter Dreher, mit einem Zeitverlust von ca. 5 Sekunden. Dann haben wir wieder härtere Reifen aufgezogen und sind ohne ein erhöhtes Risiko ins Ziel gefahren. Für den Saisonauftakt im Erzgebirge sind wir jedenfalls damit gut vorbereitet. Dort werde ich mit der Österreicherin Ursula Mayrhofer als Co-Pilotin unterwegs sein, da mein Standard Co. Pirmin Winklhofer an diesem Tage heiratet.“

Auch ZM-Racing Chef Max Zellhofer sprach von einem erfolgreichen Testeinsatz:“ Wir haben im Verlauf der Rallye einige neue Sachen ausprobiert, speziell haben wir an der Achsgeometrie gearbeitet und dabei wichtige Erkenntnisse gewonnen. Für den Meisterschaftsauftakt nächste Woche im Erzgebirge sind wir damit bestens gerüstet.“.

Aber auch die diversen angereisten, österreichischen Piloten hatten teilweise Grund zur Freude. Das Rallyeteam Wurm mit Fahrer Manuel Wurm etwa landete in seinem Toyota Yaris GR auf Platz 2 seiner Klasse (48 insgesamt). Beste Österreich wurde ein weiteres RRA-Gespann: Das Duo Aubrunner / Fischer schaffte es in ihrem Evo 6.5 auf Gesamtplatz 12. Bei über 100 Startern ein tolles Ergebnis.

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