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Rallye St. Veit: das Rahmenprogramm
Daniel Fessl

Nervenkitzel auf der Rennbahn

Im Zuge der Hirter Rallye St. Veit stehen am kommenden Samstag Mitfahrgelegenheiten für Fans auf der Rennbahn zur Verfügung. Unter anderen darf neben Staatsmeister Achim Mörtl oder Raphael Sperrer in einem Misubishi Evo VII Platz genommen werden; und das um gerade einmal 50 Euro.

Sagt man St Veit, fällt jedem Motorsportfan sofort das Wort Rallye ein. Sagt man Rallye St. Veit, schießt einem spontan das Wort Rennbahn in den Kopf. Denn unwillkürlich gehören das Sandbahnoval in der Stadt, das früher einmal Schauplatz für Pferderennen war, und Drift-Action zusammen. Am 25. April 1976 fand dort das allererste Rallycross-Rennen statt. Anschließend droschen dort auch die namhaftesten Rally-Piloten im Zuge einer Krappfeld- oder einer Castrol-Rallye ihre Boliden im Kreis.

Die Rennbahn ist wird auch diesmal zur Spektakel-Arena der Hirter Rallye St. Veit, die ja erstmals seit 17 Jahren wieder den Status eines Staatsmeisterschaftslaufs hat. Am kommenden Freitagabend, 17. Juni, findet dort die erste, am Samstagabend, 18. Juni, die letzte Sonderprüfung des vierten Saisonlaufs 2022 statt.

Aber auch abseits der Sekundenjagd herrscht für die Fans reger Betrieb auf der Rennbahn. Neben faszinierenden Ausstellungsstücken wie z. B. Ford Sierra Cosworth, Lancia Delta Integrale oder Renault 5 Turbo zum Bestaunen, heulen dort am Samstag ab 11 Uhr auch die Motoren anderer bärenstarker Boliden, in denen prominente Piloten sitzen: Achim Mörtl (Staatsmeister 1999, St.-Veit-Sieger 1999 und 2005) sowie Raphael Sperrer (Staatsmeister 1996, 1998, 2000, 2002, St.-Veit-Sieger 2000 und 2001) laden ein zum Nervenkitzel. Um nur 50 Euro kann jede(r) drei Runden lang hautnahes Rallyefeeling als Beifahrer in einem Mitsubishi Evo VII genießen. Zur Auswahl für Mitfahrgelegenheiten stehen zudem auch bekannte Quertreiber wie der Kärntner Lokalmatador Alfred Kramer oder Eric Wallner oder Max Lampelmaier oder Christian Kornherr.

Die Kärntner Rallye-Legende Achim Mörtl stellt sich gerne als „rasanter Chauffeur“ zur Verfügung: „Wenn ich sehe, mit welchem Engagement die Organisatoren Michael Uschan, Ida und Georg Wenghofer um die Rallye St. Veit kämpfen, dann ist das gerade in Zeiten wie diesen zu bewundern. Jeder, der mit Rallye zu tun hat, weiß, was da für Arbeit dahintersteckt und was das kostet. Wenn ich dabei mit meiner Wenigkeit mithelfen kann, dass ein bissel Geld reinkommt, dann tue ich das sehr, sehr gerne. Ich hoffe, dass sich sehr viele Leute zum Mitfahren melden. So günstig wie um 50 Euro wird man so schnell nicht in diesen einmaligen Genuss kommen.“

Zudem wird es für die Fans der Hirter Rallye St. Veit auf der Rennbahn, auf den Zuschauerpunkten der Sonderprüfungen und im Servicepark auch die Gelegenheit geben, Unterstützungsbänder um 10 Euro zu erstehen.

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