RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye Stemweder Berg: Nachbericht Pröglhof
Dominik Autengruber

Gelungene Vorstellung am Stemweder Berg

Nach 2 Rallyes, wo der Sittendorfer Luca Pröglhöf und sein Steyrer Copilot Peter Medinger eher vom Pech verfolgt waren, konnten die Beiden dieses nun abschütteln.

Beim 3. Lauf zum ADAC Opel Corsa-e Rallyecup bei der Rallye Stemweder Berg rund um Lübbecke war der einzige Auftrag von Teamchef Manfred Stohl, das Auto ohne Kratzer ins Ziel zu bringen. Nach 2 größeren Schäden bei den ersten beiden Rallyes war eine möglichst problemlose Zielankunft nun unbedingt notwendig.

Obwohl sich das angemietete Auto zumindest gefühlt etwas anders fährt als das Eigene, waren die Zeiten von Beginn an zufriedenstellend. Bestimmt ist Pröglhöf auch die Streckencharakteristik entgegengekommen. Schon beim Erstellen des Aufschriebs stellte Medinger erleichtert fest „Endlich Kurven!“. Nach 2 Rallyes, die fast nur aus Geraden und Abzweigen bestanden haben, eine Wohltat für das Team, das von den selektiven Strecken in Österreich durchaus verwöhnt ist.

Obwohl absolut kein Risiko eingegangen wurde, konnte man sich konstant steigern und dabei mehrere Sonderprüfungen mit weniger als 1 Sekunde Rückstand pro Kilometer auf die Bestzeit absolvieren. Das ist im Feld mit vielen Piloten, die bereits im Vorjahr eine volle Saison im Elektro-Corsa absolviert haben, schon ganz in Ordnung. Seitens Platzierung profitierten die einzigen Österreicher im Cup teilweise von harten Positionskämpfen im Spitzenfeld, wo dann auch Fehler passierten. Richtig spannend wurde es noch beim Duell um Platz 7, als Joe Baur auf der vorletzten Sonderprüfung eine 8 Sekunden schnellere Zeit hinlegte und dadurch mit Pröglhöf gleichzog. So wurde auf der letzten SP dann nochmal etwas Tempo zugelegt. So konnte Baur mit gerade mal 0,1 Sekunden Rückstand auf Platz 8 verwiesen werden.

„Endlich eine problemlose Zielankunft! Wir hatten jetzt 2-mal wirklich Pech und sind hier komplett „safe“durchgefahren. Dennoch konnten wir uns steigern und große Fortschritte machen. Ich bin wieder auf ein paar Kleinigkeiten draufgekommen, die ich mit dem Auto besser machen kann. Das sind ganz wichtige Erfahrungen. Die Platzierung war hier zwar Nebensache, bei dem harten Fight, den sich die Kollegen im Cup liefern, sind wir mit Platz 7 aber doch sehr zufrieden. Jetzt freuen wir uns schon riesig auf unsere Heim-Rallye in Weiz in 4 Wochen“ jubelt Pröglhöf.

Für die Zwischenwertung im Cup bedeutet das aktuell Platz 8, wobei zwei weiter vorne liegenden Teilnehmer nicht am gesamten Cup teilnehmen und somit automatisch nach hinten rutschen werden. Bei der Rallye Weiz heißt es nun Heimvorteil nutzen. Im Vergleich zu den bisher absolvierten Rallyes sind die Strecken in Weiz viel kurvenreicher, außerdem kennen Luca und Peter im Idealfall schon ein paar Sonderprüfungen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal: Bericht Neulinger

ORM3 & ART2-Sieg als Geburtstagsgeschenk

Marcel Neulinger machte sich mit dem dritten Saisonsieg im Folge (TEC7 ORM3 & ART2) bei der 48. Lavanttal Rallye selbst ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Mit Co-Pilot Jakob Ruhsam strich der Doppelstaatsmeister im BWT Lancia Ypsilon Rally4 HF in Kärnten abermals volle Punkte ein!

WRC Kroatien 2026: Katsuta erbt Sieg

Neuville wirft Sieg weg - Keferböck gewinnt Masters Cup

In der Powerstage wirft Neuville den fast schon sicheren Sieg weg - Katsuta feiert zweiten WRC-Sieg hintereinander. Keferböck/Minor holen sich mit dem WRC Masters Cup Sieg die Tabellenführung zurück.

WRC Kroatien: Spätes Drama um Neuville

Neuville nach spätem Drama "am Boden zerstört"

Trotz klarer Führung endet Thierry Neuvilles Rallye in Kroatien im Desaster: Nach dem folgenschweren Patzer erhält der Belgier Rückendeckung von Hyundai

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.