RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Dani Sordo kehrt zurück Dani Sordo wird womöglich in Griechenland wieder zum Einsatz kommen
Motorsport Images

Dani Sordo kehrt zurück: Dritter Hyundai bei der Akropolis-Rallye?

Dani Sordo wird höchstwahrscheinlich bei der Rallye Griechenland in den dritten Hyundai i20 Rally1 zurückkehren - Das deutete der Spanier an

Hyundai wird beim Lauf der Rallye-WM (WRC) in Griechenland wahrscheinlich wieder ein drittes Auto einsetzen. Dani Sordo soll im i20 Rally1 Platz nehmen und die Akropolis-Rallye bestreiten. Der Spanier startete zuletzt in Portugal und Italien, wo er zwei starke dritte Plätze verbuchte.

Sordo hat früher im Jahr bereits bekanntgegeben, in der WRC-Saison 2022 bis zu vier Rallyes bestreiten zu wollen. Er teilt sich das Auto mit Oliver Solberg, Sohn des WRC-Champions von 2003 Petter Solberg. Der Youngster bestreitet deutlich mehr Rallyes für die Koreaner als der erfahrene Spanier.

Jedoch hat Sordo seinen Wert für die Marke bereits bewiesen: Sobald der 39-Jährige ins Auto steigt, sind solide Ergebnisse nahezu garantiert. Zwei Podien in zwei Starts zeigen die Pace, die der Spanier im Hybrid-Auto von Hyundai hat. Mit Tänaks Sieg auf Sardinien hat sich der Hersteller mit 39 Punkten hinter Toyota auf Platz zwei der Gesamtwertung geschoben.

"Das war ein sehr motivierendes Resultat für das ganze Team und ich bin froh, noch ein weiteres Podium eingefahren zu haben", so Sordo. "Ich bin hier, um Punkte zu holen und dem Team zu helfen, zurück an die Spitze der Meisterschaft zu gelangen. Otts Sieg und mein dritter Platz haben geholfen, die Lücke zu schließen, was auch das Ziel an diesem Rennwochenende war."

"Ich werde nach meinem Urlaub im Sommer zurückkehren", stellt Sordo klar. Er witzelt: "Nach zwei Rallyes brauche ich schon eine kleine Pause, um mich zu erholen. Ich bin fast 40 Jahre alt. Meine nächste Rallye wird Griechenland sein, bis dahin muss ich warten." Bis dahin wird Solberg wieder den dritten Hyundai übernehmen. Er Youngster wird höchstwahrscheinlich in Kenia, Finnland und Belgien starten.

Auch bei Toyota geht das Stühlerücken im Auto für Teilzeit-Piloten weiter. Während Sebastien Ogier bei der Safari-Rallye starten wird, könnte Esapekka Lappi in Estland ans Steuer zurückkehren. Welche weiteren Rallyes der achtmalige WRC-Meister aus Frankreich noch bestreiten wird, steht noch nicht fest. Ogier fuhr zuletzt bei den 24h von Le Mans in der LMP2-Wertung.

In Kenia erwartet die Fans wieder das Aufeinandertreffen der Giganten: Neben Ogier kehrt auch der neunmalige WRC-Meister Sebastien Loeb mit M-Sport ins Feld zurück. Letzterer bestreitet ein Teilzeit-Programm für das Ford-Team, das zudem auf Craig Breen, Adrien Fourmaux und Gus Greensmith setzt. Außerdem wird Jourdan Serderidis ein privates Auto einsetzen.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rallye Dakar 2026: 9. Etappe

Nani Roma erobert die Gesamtführung

Die Gesamtwertung drehte sich auf der neunten Etappe komplett - Das Ford-Duo Nani Roma und Carlos Sainz führt nun vor Dacia-Speerspitze Nasser Al-Attiyah

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

Motorräder: Irres Dakar-Finale

Brabec verliert Sieg - Benavides triumphiert

Dakar-Thriller bis zur Ziellinie - Ricky Brabec verliert nach einem Navigationsfehler den sicher geglaubten Sieg - Luciano Benavides jubelt mit minimalem Vorsprung

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.