RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Simon Wagner im motorline-Talk
Foto: Uros Modlic

Der „Gute Lauf“ von Simon Wagner

Eine Woche nach dem Sieg in St. Veit sorgte Simon Wagner bei der Ina Delta für Aufsehen. Vor der Rally Liepaja haben wir mit dem Staatsmeister über dessen guten Lauf gesprochen...

Noir Trawniczek

Am zurückliegenden Wochenende konnte Simon Wagner beim kroatischen Staatsmeisterschaftslauf, der Rally Ina Delta mit Copilotin Pia Sumer ein wahrlich sensationelles Ergebnis einfahren: Am Ende war lediglich der fünffache slowenische Staatsmeister Rok Turk im Hyundai i20 rally2 um rund 30 Sekunden schneller als Wagner/Sumer - nur: Das österreichisch-slowenische Duo fuhr im Stengg Opel Corsa rally4!

So mancher rally2-Pilot hatte das Nachsehen - dreimal konnten die beiden im grundsätzlich unterlegenen rally4-Fahrzeug sogar eine Bestzeit einfahren. Wagner/Sumer kommen demnach mit einem gesunden Selbstbewusstsein nach Lettland, wo man wieder den vertrauten, von Eurosol eingesetzten Skoda Fabia rally2 pilotieren wird.

Nur Rallyes fahren hilft

Der rally4-Einsatz war einmal mehr ein Test für die junge Reifenfirma Hossier - Wagner bestätigt eindrucksvoll jenen „Merksatz“, wonach dem Rallyefahrer eines am allermeisten hilft: Rallyes fahren! Simon bestätigt: „Ja, wir haben wirklich einen guten Lauf - derzeit sitzen wir tatsächlich jedes Wochenende im Rallyeauto. Und das macht sich natürlich bemerkbar.“

Für den ERC-Lauf in Lettland möchte Simon Wagner dennoch die Erwartungshaltung neu kalibrieren: „Dass wir dort anknüpfen können, wo wir auf den Azoren aufgehört haben, ist in höchstem Maße unwahrscheinlich.“ Schließllich musste Wagner die ERC Rallye von Polen auslassen und es würden in Lettland besonders schnelle Lokalmatadore den Sieg anstreben - so würde sich Simon diesmal bereits über einen „Platz in den Top 8 freuen“...

Performance zeigen auf Skoda-Homeground

Große Vorfreude verspürt Simon Wagner auch im Hinblick auf die Rallye Bohemia (8. bis 10. Juli) - denn diese wird rund um das idyllische Mlada Boleslav abgehalten, wo bekanntlich Skoda Motorsport zuhause ist. Simon nickt: „Das ist natürlich eine zusätzliche Motivation - wenn wichtige Entscheidungsträger deine Performace ins Visier nehmen, kann das nur von Vorteil sein...“

Vor allem dann, wenn man mit einem „guten Lauf“ die internationale Rallyefamilie in Staunen versetzen kann. Das fünfte Rallye-Wochenende in Folge - beginnend mit der Rallye St. Veit (Sieg), gefolgt von Rally Ina Delta (Platz zwei gesamt im rally4), Rally Liepaja und Rally Bohemia - wäre die Rallye Weiz (15. bis 17. Juli). Doch Simon Wagner muss vorerst noch abwinken: „Dieser Einsatz ist leider noch nicht gesichert - aber wir tun unser Möglichstes, denn wir würden natürlich gerne wieder bei der Rallye Weiz an den Start gehen.“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ORM, OBM Rallye: Nach SP2

Führungs-Quartett in Krumbach

Nach zwei Prüfungen liegen bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye die ersten Vier fast gleichauf / Die erwartete Sekundenschlacht im Titelkampf wurde schon in der Anfangsphase bestätigt / Simon Wagner führt momentan

ORM/ARC, OBM Rallye: Vor dem Start

Lasset den Showdown beginnen!

41 Teams sind zum Start beim Finale der TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft berechtigt / Heute Nachmittag beginnt mit der OBM Land der 1000 Hügel Rallye in Krumbach am Wechsel die wohl spannendste Titeljagd seit Jahrzehnten

ORM/ARC, OBM Rallye: Fotos Shakedown

Die besten Bilder vom Shakedown

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl zeigt seine besten Bilder vom Shakedown zur OBM Land der 1.000 Hügel Rallye.

TEC7 ORM3, OBM Rallye: Bericht

Lukas Dirnberger gewinnt zum Abschluss

Während der bereits in Weiz fixierte TEC7 ORM3-Champion Marcel Neulinger nach seinem Unfall beim EM-Lauf in Polen einen langen Reha-Weg zu beschreiten hat, unterstrich Vizemeister Lukas Dirnberger seine Position mit einem klaren Sieg.

EHRC Gravel, East Sweden: Bericht Rosenberger

Rosenberger: Nur Latvala war schneller...

In Schweden holen Kris Rosenberger/Nicola Junschke-Bleicher ein wichtiges Podium. Mit starkem zweiten Platz erobert das Duo viele Punkte für die EHRC Gravel Wertung. Wie schon in Griechenland muss man sich nur Jari-Matti Latvala geschlagen geben