RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye Weiz: ADAC Opel-e Rally Cup #2
Dominik Autengruber

Rallye Weiz mit weltweit erstem E-Markenpokal

Der fünfte Rallye-Staatsmeisterschaftslauf vom 14. bis 16. Juli ist auch der vierte Lauf zum deutschen Opel e-Rally Cup. Österreichischer Gaststarter ist Luca Waldherr, während Rallye-Legende Manfred Stohl VIP’s im Corsa-e Rally zu Demofahrten mitnimmt. Dass nicht alle Fans die Stromer mit offenen Armen empfangen werden, ist Rallye-Weiz-Organisationschef Mario Klammer klar, aber ...

Neben der Österreichischen Staatsmeister- und der Historischen Europameisterschaft widmet die Rallye Weiz heuer erstmals auch der wahrscheinlichen Zukunft einen Teil ihrer Anziehungskraft. Der deutsche ADAC Opel e-Rally Cup, weltweit erster Rallye-Markenpokal, gibt am Freitag und Samstag seine Österreich-Premiere. Es ist heuer der vierte Lauf, zu dem Opel Deutschland elf Corsa-e in die Steiermark schickt, und in dem der Saarländer Max Reiter seine Gesamtführung verteidigen will. Unter den Teilnehmern sind mit den beiden Niederösterreichern Luca Pröglhöf und Luca Waldherr auch zwei heimische Piloten elektrisch unterwegs. Während Pröglhöf mit Unterstützung von Stohl Racing für die ganze Saison genannt hat, ist Weiz für Luca Waldherr ein einmaliges E-Gastspiel. „Dass mir Opel Deutschland dankenswerter Weise diesen Einsatz schenkt, ist für mich eine tolle Überraschung“, freut sich der 2WD-Staatsmeister von 2018. Der E-Antrieb ist für ihn nicht unbekannt. Letztes Jahr holte Waldherr Platz vier in der Gesamtwertung des Opel e-Rally Cups.

Dass die Strom-Partie nicht jeden Motorsport-Fan gänzlich elektrisiert, ist Rallye-Weiz-Organisationschef Mario Klammer bewusst, dass man die Zukunft nicht einfach ignorieren kann aber ebenso. Klammer: „Wir sind sehr stolz, mit dem Opel e-Rally Cup den hochwertigsten Cup, der mit zu 100 % rein elektrischen betriebenen Fahrzeugen ausgetragen wird, bei der Rallye Weiz 2022 mit dabei zu haben. In Sachen Antriebstechnologie gibt es unterschiedliche Meinungen, welche teilweise auch sehr emotional kundgetan werden. Tatsache ist aber auch, dass die weltweite Automobilindustrie sehr stark auf Elektromobilität setzt. Dass diese Technologie auch in manchen Rallyeautos schon Einzug hält, wird international mit großem Interesse beobachtet.“

Den Beweis dafür will auch Manfred Stohl, vergangene Woche 50 Jahre jung geworden, liefern. Am Steuer eines als Vorausfahrzeug eingesetzten VIP Corsa-e Rally wird die Legende einigen Fahrgästen die Faszination des elektrischen Rallyesports nahebringen.

Sicherheit an erster Stelle
Ungeachtet der Antriebsfrage ist Mario Klammer auch hocherfreut über das in Österreich einzigartige Sicherheitskonzept bei der Rallye Weiz. Klammer: „In unserer Rallyeleitung arbeiten geschulte Mitarbeiter mit einem GPS-Tracking-System, welches sich auch in jedem Rallyeauto befindet. Hier können zu jeder Zeit sämtliche Daten abgerufen werden. In weiterer Folge können so schneller Entscheidungen über eine möglicherweise notwendige Rettungskette oder weitere Vorgehensweisen getroffen werden.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye Weiz: ADAC Opel-e Rally Cup #2

Weitere Artikel:

EHRC, Akropolis: Vorschau Schindelegger

Schindeleggers starten bei EHRC-Akropolis

Das Rallyeteam Schindelegger startet am 22.- 24. Mai bei der legendären Acropolis Rallye in Griechenland zum zweiten Lauf der historischen Schotter-Europameisterschaft

ERC4/JERC, Skandinavien: Vorschau Neulinger

Start in das Abenteuer Junior ERC

Mit der Royal Rally of Scandinavia startet die Junioren Rallye-Europameisterschaft von 22. bis 24. Mai in Schweden in die Saison 2026. Mit dabei: Doppelstaatsmeister Marcel Neulinger!

Darunter befinden sich Ex-Europameister Franz Wurz, Herbert Grünsteidl u. Andy Bentza. Weltmeister Stig Blomqvist startet auf jenem Saab 96 V4, mit dem er seinerzeit gefahren ist

WRC Rallye Portugal: Nach SP10

Ogier führt nach Fourmaux-Drama

Sebastien Ogier (Toyota) führt bei der Rallye Portugal nach einem Patzer von Adrien Fourmaux: Thierry Neuville (Hyundai) liegt auf Platz zwei nur 3,7 Sekunden zurück

AARC, Vipavska Dolina: Bericht

Ungarische Festspiele in Slowenien!

24 Teams von AARC & AART waren angesagt, doch leider mussten der AARC-Vorjahrsieger Niki Schelle und auch die Italiener Cepek/Colja aus gesundheitlichen Gründen ihren Start absagen