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Mühlsteinrallye: Vorschau Keferböck
Foto: Harald Illmer

Vorfreude auf das Rallye Festival „vor der Haustüre“

Der schwarz-grüne ŠKODA FABIA Rally2 evo des K4 RALLY TEAMS wird bei der Perger Mühlsteinrallye quasi auf Homeground von Johannes Keferböck zum Einsatz kommen - Markus Zemanek springt für Ilka Minor als Copilot ein, es geht um möglichst viele SP-Kilometer als Vorbereitung auf die spanische WM-Rallye...

Von einer Sommerpause kann bei Johannes Keferböck eigentlich nicht die Rede sein - der Oberösterreicher ist beruflich ziemlich eingedeckt. Weil für Johannes die Perger Mühlsteinrallye (13. August) jedoch so etwas wie die zweite Heimrallye nach der Jännerrallye ist, zündet das K4 RALLY TEAM am kommenden Samstag wieder den ŠKODA FABIA Rally2 evo. Johannes erklärt: „Als Mühlviertler ist ein Start in Perg eigentlich unerlässlich - da habe ich mir gerne die nötige Zeit freigeschaufelt. Die Rallye befindet sich ja mehr oder weniger vor meiner Haustür...“

Was Johannes Keferböck besonders freut: „Es gibt 85 Nennungen - erstmal seit der Lavanttal-Rallye 2019 gibt es wieder so viele Starter bei einer österreichischen Rallye, da können die Veranstalter stolz darauf sein...“

Vorbereitung auf Spanien

Für das K4 RALLY TEAM stellt die Perger Mühlsteinrallye auch eine gute Vorbereitung für den spanischen WM-Lauf dar, der diesmal sowohl zur WRC als auch zur ERC zählt: „Das wird ein Mega-Starterfeld ergeben. Von den Temperaturen her und auch von den Längen der jeweiligen Sonderprüfungen ist die Mühlsteinrallye eine optimale Vorbereitung. Die Prüfungen sind sehr schnell mit oftmals langen Geraden, wo wir immer wieder in den Begrenzer reinkommen. Das kommt den beiden World Rally Cars von Gerald Rigler und Franz Sonnleitner entgegen, die ja auch sehr schnelle Piloten sind. Man sollte in diesem Zusammenhang auch die Protos nicht vergessen, denn auch sie erreichen ordentliche Höchstgeschwindigkeiten. Die Benchmark wird natürlich wieder Simon (Wagner) sein. Auch sein Bruder Julian (Wagner) ist bekanntermaßen schnell - es wird interessanrt zu sehen sein, was er im Rally2Kit-Auto ausrichten kann. Es sind überhaupt zahlreiche gute Fahrer am Start...“

Einspringer Markus Zemanek

Für Johannes Keferböck geht es beim Heimspiel in Perg eher darum, möglichst viele Kilometer zu fahren - das Ergebnis ist für den Vizestaatsmeister des Jahres 2018 eher zweitrangig - aus gutem Grund: „Weil wir die Mühlsteinrallye vor dem Saisonbeginn noch nicht im Kalender stehen hatten, ist Ilka (Minor) an diesem Wochenende verbucht - ich musste mir daher jemanden suchen, der bei dieser Rallye einspringen kann.“

Gefunden hat Johannes den langjährigen Stamm-Co von Martin Kalteis, Markus Zemanek: „Er ist ein erfahrener Copilot und Martin Kalteis ist ja auch ein sehr schneller Fahrer - in den Regrouping-Zonen habe ich schon öfter mit Markus geplaudert, er ist auch ein sehr sympathischer Bursche.“

Die Herangehensweise des K4 RALLY TEAM bei der Perger Mühlsteinrallye: „Das Ergebnis hat nicht die oberste Priorität, obwohl wir schon auch schnell fahren wollen. Wir wollen aber auch den Fans an der Strecke etwas bieten und vielleicht können wir ja mit der einen oder anderen Zeit überraschen? Jedenfalls freue ich mich schon sehr auf diese Rallye.“

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