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3-Städte Rallye: Bericht Neubauer
Daniel Fessl

Frust statt Fest: Neubauer im Pech

Hermann Neubauer & Co Ursula Mayrhofer waren auf der 3 Städte Rallye vom Pech verfolgt. Wirklich. Denn nachdem es bereits auf der allerersten Sonderprüfung in des Duos Suppe spuckte, stemmten sie sich entschieden dagegen, lieferten auf SP2 und 3 noch die Bestzeit, nur um dann doch noch mit Motorschaden auszuscheiden.

Nach einer äußerst schwierigen, vor allem aber auch äußerst unglücklich gelaufenen Rallye-Saison in der österreichischen Staatsmeisterschaft sollte die 3 Städte Rallye im Dreiländereck von Deutschland, Tschechien und Österreich so etwas wie der versöhnliche Saisonabschluss für Hermann Neubauer, Co-Pilotin Ursula Mayrhofer und das gesamte ZM-Racing Team werden. Tolle Sonderprüfungen, viele Zuseher und starke internationale Konkurrenz ließen auf ein echtes Rallye-Highlight hoffen, dementsprechend motiviert waren der Salzburger und seine Mannschaft.

Doch die Rallye hatte noch gar nicht richtig begonnen, da war sie für Hermann Neubauer eigentlich schon wieder zu Ende: bereits auf der allerersten Sonderprüfung am Freitagnachmittag bremste ein Motorproblem den Ford Fiesta Rally2 ein, 46,3 Sekunden Zeitverlust waren die Folge. Auf der Verbindungsetappe zur zweiten Sonderprüfung konnte das Problem vorübergehend behoben werden, und das Duo Neubauer/Mayrhofer knallte mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch je eine Bestzeit in den Asphalt der SP2 sowie der SP3. Doch schon auf der vierten Sonderprüfung kehrte das Motorproblem zurück, verhinderte einmal mehr eine problemlose Durchfahrt der Prüfung und generierte noch mehr Zeitverlust. Der war aber kurz darauf ohnehin nebensächlich, denn auf der folgenden Verbindungsetappe war überhaupt Schluss: Motorschaden!

Dementsprechend groß war danach der Frust und der Ärger beim zweifachen österreichischen Rallye-Staatsmeister Hermann Neubauer: „Ich hab’s jetzt schön langsam wirklich satt. Es kann nicht sein, dass ich immer wieder mit solchen Situationen konfrontiert bin, das ist einfach frustrierend. Wir kommen nach monatelanger Rallye-Pause hier her, absolvieren einen kurzen Test und den Shakedown, sind sofort konkurrenzfähig und können Bestzeiten fahren – und dann scheitert es wieder einmal an der Technik. Ich muss, wenn ich nächste Saison weiterfahre, wirklich überlegen, was Sinn macht und wie wir weitermachen, weil so macht das keinen Spaß. Ausdrücklich bedanken möchte ich bei der gesamten Mannschaft von ZM-Racing, die wie immer perfekt gearbeitet hat und die ebenso davon betroffen ist, dass beim Produkt immer wieder Probleme auftreten.“

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