RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Herbstrallye: Endbericht
Daniel Fessl

Grande Finale

Obgleich es der Wettergott gut meinte mit den Teilnehmern der Herbstrallye in Dobersberg, lief nicht für alle Teilnehmer alles nach Plan ...

Der Kampf um den Gesamtsieg hätte durchaus spannend werden können. Der Österreicher Martin Rossgatterer mit seinem Skoda Rally 2 Evo duellierte sich von Beginn an mit dem Tschechen Jan Skála im Hyundai i20N Rally 2. Die Führung wechselte im Laufe des Vormittags mehrmals. Allerdings unterlief dem Team Rossgatterer/Thauerböck vor der zweiten Sonderprüfung ein Stempelfehler, was laut Reglement zu einer Strafzeit von drei Minuten führte. Das Team fiel somit in das Mittelfeld zurück und verlor jegliche Chance auf einen Spitzenplatz.

Perfekte Rahmenbedingungen mit Zuschauerrekordzahlen
Der Nachmittag bot für Fahrer und Zuschauer und vor allem auch Fotografen gleichermaßen bestes Rallyewetter. Auf den legendären Sonderprüfungen der früheren Semperit Rallye. An dieser Stelle sei auch die großartige Disziplin der tausenden Zuschauer entlang der Strecke und den zahlreichen Zuschauerpunkten erwähnt, für die sich der Veranstalter ausdrücklich bedanken möchte.

Der Sieg geht nach Tschechien
Jan Skála gewinnt die Jubiläumsausgabe der Herbstrallye in Dobersberg. Zweite wurden Peter Eibisberger und Claudia Maier mit einem Ford Fiesta R5 MKII. Das Podium komplementierte Gernot Zeiringer und Bianca Marina Stampfl in einem weiteren Ford Fiesta R5. Beachtlich: Die Aufholjagd von Martin Rossgatterer, welche ihn bis auf Platz 5. brachte. Strafzeit-bereinigt hätte Rossgatterer die Rallye mit rund 20 Sekunden Vorsprung auf Jan Skála für sich entschieden

Mehrfacher Führungswechsel bei den Historischen nach Ausfall
Frühes aus auch für Titelträger der Historischen: Vater und Sohn Schindelegger, welche auch rund um Dobersberg zu den Favoriten für den historischen Gesamtsieg zählten, mussten nach der dritten Sonderprüfung aufgrund eines technischen Defekts aufgeben. Sodann führte bis zur vorletzten Sonderprüfung Andras Hulak / Jenny Hofstädter mit einem weiteren Ford Escort MKI, bis sich das rechte Hinterrad vom Rest des Fahrzeuges trennte. Den Sieg der Historischen in Dobersberg erbte somit das Ehepaar Putz mit ihrem Porsche 911. Die Plätze zwei und drei in dieser Wertung gingen an Michael Kogler (Ford Escort MKI ) und Jürgen Hell-Mühlberger (Volvo 240 Turbo).

Ein ausführlicher Bericht über das Abschneiden der einzelnen Austrian Rallye Challenge Teilnehmer in deren dementsprechenden Klassen folgt und wird sodann hier ergänzt werden.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

EHRC/ORM/ARC/GSE, Weiz: Vor Nennschluss

Countdown zur Rallye Weiz 2026 ist gestartet

Jetzt noch schnell eine Nennung abgeben und dann beim Motorsport-Spektakel rund um die oststeirische Bezirkshauptstadt aktiv dabei sein!

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

AARC, Rally Zelezniki: Vorschau

Regner kann Führung im Alpe Adria Cup erobern!

3 Teams aus Österreich, 3 Teams aus Italien, 3 Teams aus Ungarn und 2 Teams aus Tschechien werden am kommenden Wochenende nördlich von Laibach bei der vierten AARC/AART Rallye in Slowenien erwartet.

Rallye Weiz: Vorschau GSE Cup

Hochspannung auf dem Elektro-Sektor

Zum vierten Mal ist der ADAC Opel GSE Rally Cup bei der Rallye Weiz zu Gast / Erstmals direkter Vergleich mit den Benzinern auf allen Sonderprüfungen /?Fahrer aus neun Nationen pilotieren Opel Mokka GSE Rally mit bis zu 280 PS

ORM/ARC, Rallye Weiz: Local Heroes

Die Lokalmatadore stürmen ihr Revier

Für die Rallye Weiz 2026 am kommenden Wochenende, dem 17./18. Juli, haben gleich 37 Aktive aus der Steiermark ihre Nennung abgegeben

ERC, Rally di Roma Capitale: Bericht

Lernrallye im ERC-Lernjahr

Österreichs Nachwuchs-Hoffnungen Maximilian Lichtenegger und Marcel Neulinger haben in Rom eines ganz sicher: Dazugelernt.