RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Nach starkem WRC-Debüt: Heikki Kovalainen hat Lust auf Europa-Rallyes Die Rallye Japan beendete Kovalainen als WRC-Debütant direkt in den Top 10
Red Bull Content Pool

Nach starkem WRC-Debüt: Heikki Kovalainen hat Lust auf Europa-Rallyes

Ex-Formel-1-Pilot Heikki Kovalainen fuhr in Japan als WRC-Rookie direkt in die Top 10 und kann sich weitere Rallyes vorstellen, aber nicht zwangsläufig auf WM-Bühne

Bei seinem Debüt in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) ist Heikki Kovalainen auf den Geschmack gekommen, hat aber Zweifel, ob er in Zukunft nochmals bei einem WRC-Event antreten wird. Weitere Rallyes kann sich der ehemalige Formel-1-Pilot allerdings sehr gut vorstellen.

Am vergangenen Wochenende bestritt Kovalainen die Rallye Japan, das Saisonfinale der WRC-Saison 2022, und beendete dieses als Debütant direkt in den Punkterängen. Am Steuer eines in der WRC2-Klasse gemeldeten Skoda Fabia Rally2 belegte Kovalainen zusammen mit seinem japanischen Beifahrer Sae Kitagawa den vierten Platz in der Klasse und den zehnten Platz im Gesamtklassement der Rallye.

Die eine oder andere Wertungsprüfung kannte das finnisch/japanische Duo bereits, schließlich hatte man wenige Wochen zuvor den Titel in der Japanischen Rallye-Meisterschaft errungen. Dass man beim Debüt in der Weltmeisterschaft direkt in die Punkteränge fahren würde, freut Kovalainen, ist aber nicht das Wichtigste für ihn.

"Was meiner Meinung nach mehr zählt als das Ergebnis ist die Tatsache, dass wir das Event beendet haben. Schließlich bin ich im Rallyesport noch immer quasi ein Rookie", sagt Kovalainen im Gespräch mit der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com'.

"Ich habe zuvor schon Rallyes in Japan bestritten. Aber es ist schon eine Errungenschaft, die gesamte Woche bestehend aus Recce, dem kompletten Aufschrieb und den Prüfungen bei Regen am Sonntag durchgestanden zu haben. Wir hatten keine großen Erwartungen, haben uns aber besser geschlagen als gedacht. Ich hatte wirklich Spaß und würde in Zukunft gerne wieder so etwas machen", so der Sieger des Formel-1-Grand-Prix von Ungarn 2008.

Allerdings sieht sich Kovalainen mit Blick auf die Zukunft nicht zwangsläufig bei weiteren WRC-Events am Start: "Ich würde gerne mehr Rallyes fahren. Aber es stellt sich schon die Frage, ob die WRC nicht eine Nummer zu groß ist. Ja, wir haben diese Rallye beendet, aber wir hatten auch einen 'Heimvorteil', da ich viele der Prüfungen in Teilen schon kannte."

"Ich glaube", so Kovalainen weiter, "wenn wir woanders ein [WRC-]Event bestreiten würden, wäre das eine sehr schwierige Angelegenheit. In Europa würde ich aber gerne fahren, vielleicht in Finnland. Das würde mir gefallen. Schauen wir mal, ob wir ein entsprechendes Paket schnüren können."

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Austrian Rallye Legends 2026

ARL sind bereit für die zwölfte Ausgabe

Zum zwölften Mal werden bei den Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ (24. bis 26. September) die „goldenen Rallye Jahre“ wiederbelebt. Drei Tage lang wird bei freundlich-familiärer Atmosphäre die Freude am Historischen Rallyesport zelebriert.

Albert von Thurn und Taxis/Jara Hain beim 8. Lauf zum Mitropa Rally Cup 2026 mit Start-Ziel-Sieg in Slowenien. Rino Muradore/Cristina Delbello (ITA) siegen in der Wertung für historische Fahrzeuge.

8. Golf- und Rallye-Turnier

Nicht nur Rallyefahrer auf dem Grün

Zum achten Mal luden Sigi Schwarz und Audi Laimer zum Golf- und Rallye-Turnier in den Golfclub Schladming. Promis aus Sport, Show und Wirtschaft feierten bei der „Golf Night“ und am Tag darauf auf dem Grün. Der „Alex“ ging diesmal an Schauspiel- und Film-Legende Otto Retzer.

WRC, Sardinien: Bericht Raith

„Was hier abging, war einfach nur mega!“

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier holten bei ihrer Premiere bei der WM-Rallye in Sardinien als 16. gesamt und 8. im WRC2-Klassement ein Top-Resultat

WRC, Sardinien: Kurzvorschau

Das Thriller Finale auf Sardinien

Drei Titelkandidaten beim vorgezogenen Grande Finale. Kevin Raith/Claudia Maier sind nach Absage von Keferböck/Minor die einzigen Österreicher.