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Breen und M-Sport Ford trennen sich Die Bilanz von Craig Breen: Nur zwei Podestplätze, aber viele Unfälle
Motorsport Images

"Konstanz hat gefehlt": Craig Breen und M-Sport Ford trennen sich

Nach einer Saison mit zwei Podestplätzen und vielen Unfällen gehen Craig Been und M-Sport getrennte Wege - Man hat die gesteckten Ziele nicht erreicht

Craig Breen und M-Sport gehen nach einer gemeinsamen WRC-Saison getrennte Wege. Das britische Team hat bekannt gegeben, dass man sich einvernehmlich trennt. Ursprünglich hatte Breen einen Zweijahresvertrag, der nun aufgelöst worden ist. Er war in diesem Jahr der Nummer-1-Fahrer.

Für den Iren war 2022 eine schwierige Saison mit Höhen und Tiefen. Beim Saisonauftakt in Monte Carlo feierte er als Dritter auf dem Podest. Aber er stand im Schatten seines Teilzeitteamkollegen Sebastien Loeb, der die Rallye gewonnen hat.

Im Laufe des Jahres gelang Breen nur noch ein weiterer Podestplatz. Das war im Sommer Rang zwei auf Sardinien. Beim Saisonfinale in Japan gewann er die Powerstage. Aber insgesamt war Breen nicht konstant genug.

In den letzten sieben Rallyes gab es fünf Unfälle. Als WM-Siebter war Breen in der Endabrechnung der beste M-Sport-Fahrer, aber auch der einzige, der alle Rallyes bestritten hat. Dennoch konnte nur Loeb mit dem neuen Ford Puma Rally1 in Monte Carlo einen Sieg erobern.

Kehrt Breen zu Hyundai zurück?

Die Zukunft des 32-Jährigen ist unklar. Gerüchte bringen ihn mit einer Rückkehr zu Hyundai in Verbindung. Zwischen 2019 und 2021 ist er bei den Südkoreanern ein Teilzeitprogramm im dritten Auto gefahren. Hyundai soll demnächst die Fahrer für 2023 bekannt geben.

"Ich möchte mich bei M-Sport und dem gesamten Team bedanken", sagt Breen zu seinem Abschied. "Es war eine wichtige Saison für mich, denn ich bin zum ersten Mal die komplette Saison gefahren."

"Trotz der kurzen Zeit zusammen hatten wir viel Spaß. Bei M-Sport herrscht ein richtiges Familiengefühl. Es ist schade, das hinter mir zu lassen. Es war eine tolle Erfahrung, Teil dieses Teams zu sein, aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, weiterzuziehen."

Millener und Wilson: Konstanz war nicht vorhanden

"Unglücklicherweise", spricht Teamchef Richard Millener die zahlreichen Unfälle an, "haben die Dinge manchmal nicht geklickt. Das ist die Realität der Situation. Craig ist ein sehr talentierter Fahrer und ich habe keine Zweifel, dass er in seiner Karriere mehr erzielen wird."

"Aber als Team haben wir das Gefühl, dass wir für 2023 eine neue Herangehensweise brauchen." Breen und M-Sport kennen sich schon lange. 2011 gewann er die WRC Akademie und 2012 die S-WRC-Wertung. 2014 debütierte er mit M-Sport in der Topklasse WRC.

"Ich bedanke mich bei Craig für dieses Jahr", sagt M-Sport-Chef Malcolm Wilson. "Er hat solide Ergebnisse geholt, inklusive zwei Podestplätzen. Auf den unterschiedlichen Untergründen hat er die Performance für Bestzeiten gezeigt. Aber leider war die Konstanz nicht vorhanden."

Mit welchen Fahrern M-Sport in die kommende Saison starten wird, ist völlig offen. Ott Tänak ist nach seinem Abschied von Hyundai noch ohne Auto. Auch Teilzeiteinsätze von Loeb könnten wieder möglich sein. Auch Gus Greensmith, Adrien Fourmaux und Pierre-Louis Loubet sind Kandidaten.

Motorsport-Total.com

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