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Rallye W4 2023: Bericht Baumschlager
Daniel Fessl

Podestplatz versenkt

Lange Zeit lag Škoda Pilot Raimund Baumschlager am vergangenen Wochenende bei der Rallye W4 souverän auf dem dritten Platz. Nach den bisherigen Saisonplatzierungen sechs, fünf und vier war der Kurs zum ersten Podestplatz des Jahres eingeschlagen. Ein Kurs, von dem Baumschlager und sein Co-Pilot Pirmin Winklhofer allerdings auf der zehnten von 13 Sonderprüfungen abgekommen sind.

Es war die Wasserdurchfahrt in Wegscheid, bei der der 63jährige seine Chancen auf das Podest versenkte und die Rallye beenden musste: „Unser Plan war, mit hohem Tempo zur Durchfahrt zu kommen, um quasi über das Wasser zu schwimmen und im Wasser nicht mehr Gas geben zu müssen. So wollte ich vermeiden, dass der Motor Wasser an-saugt. Aber wir waren einfach zu schnell, sind im Wasser nach links abgedriftet und ha-ben angeschlagen.“ Zwar halfen sofort einige Zuseher, den Fabia RS Rally 2 zu bergen und wieder auf die Strecke zu schieben, das Ende der Rallye war aber dennoch besie-gelt. Der Kühler war kaputt, hat Wasser verloren, ein Weiterfahren war damit unmöglich.

„Einmal mehr hat es sich gezeigt, dass ich einfach ein schlechter Schwimmer bin“, kom-mentiert Baumschlager den bitteren Moment mit einer Portion Humor, um im selben Atemzug aber hart mit sich selbst ins Gericht zu gehen. „Mit all meiner Routine darf mir so ein Fehler einfach nicht passieren. Dafür gibt es keine Entschuldigung.“

In der ORM liegt Baumschlager trotz des Ausfalls weiterhin auf dem dritten Platz. Die nächste Gelegenheit, den erhofften Podestplatz anzuvisieren, hat der Škoda Pilot von 13.-15.7. bei der Rallye Weiz.

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