RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Murtal-Rallye: Nach SP9
Foto: Harald Illmer

Unverändertes Spitzenfeld im Mural

Vor dem entscheidenden Nachmittag bringen sich die Siegeskandidaten der ET KÖNIG Murtal Rallye im Raum Judenburg in Stellung / Simon Wagner und Hermann Neubauer trennen nur sechs Sekunden

Bei wie prophezeit strahlendem Sonnenschein ging es heute in der Früh in den zweiten und entscheidenden Tag der ET KÖNIG Murtal Rallye 2024. Das Starterfeld der gestern übrig gebliebenen 43 Teams wurde durch zehn weitere Teilnehmer erhöht, die im Rahmen der nur eintägigen ARC ins Rennen gingen.

An der Spitze hat sich nach nunmehr neun absolvierten Prüfungen nichts Wesentliches verändert, außer dass zwischen den weiterhin führende Simon Wagner und seinen stärksten Verfolger Hermann Neubauer sprichwörtlich keine Handbreite passt. Und dass Julian Wagner (wie die ersten Zwei im Skoda Fabia Rally2) und Citroen-Pilot Luca Waldherr noch um den dritten Podestplatz kämpfen. Wobei insbesondere Julian Wagner Verdauungsprobleme zu schaffen machen.

Aufregung gab es auf der neuen Sonderprüfung Obdach – Sabathyhütte, wo eine tückische Kompression einigen Teams kräftig in die Knochen fuhr. Albert von Thurn und Taxis dabei so heftig, dass dieser danach die Rallye sogar aufgeben musste. Bis dahin hatte sich der Deutsche im Skoda Fabia Rally2 auf Platz vier der Gesamtwertung ungemein wohl im Murtal gefühlt. Auch Angelika Letz, die Copilotin von Fabian Zeiringer, war danach auf die Hilfe der Physiotherapeutin angewiesen.

ORM-2WD
?Im Klassement der der zweirad-getriebenen Fahrzeuge gab es eine Änderung, weil Spitzenreiter Raphael Dirnberger (Opel Corsa Rally4) in der Früh wegen einem technischen Defekt aufgeben musste. Momentan führt Thomas Traußnig mit 43,5 Sekunden vor seinem Kärntner Landsmann Gerd Koschier (Opel Corsa Rally4) das Feld an.

Österreichischer Rallye Cup?
Der gestern ausgefallene Titelverteidiger Christoph Zellhofer konnte seinen Suzuki Swift ZMX wegen einer gerissenen Kupplungswelle nicht flottbekommen und musste seinen für heute erhofften Restart absagen. Und nachdem sein schärfster Verfolger Andreas Schart heute ebenfalls ausfiel, liegt momentan der steirische Lokalmatador Peter Hopf im Skoda Fabia Proto als Gesamtelfter unangefochten in Führung.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...