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AARC: Bericht Kumrovec
Foto: Wolfgang Troicher

Rally Kumrovec – achter AARC/AART Lauf

Steinbock/Bachmayer: Die Chance auf den „goldenen Jochen“ lebt! Regner/Witzmann: Die AARC- Titelverteidigung wird spannend!

13 AARC-Teams und 4-AART Teams aus 6 Nationen reisten nach Kroatien an um beim achten Lauf des „Alpe Adria Rally Clubs“ zu punkten. Die selektiven Sonderprüfungen mit unendlich vielen Kuppen, sehr engen Passagen, mit viel Splitt und unterschiedlichem Asphalt, verlangte Mensch und Maschine alles ab, was für 5. AARC-Teams das frühzeitige Ende bedeutete.

AART:
Die Kroaten Viliam Prodan und Marko Stiperski, starteten diesmal mit einem Skoda Fabia Rally2 und holten sich in Kumrovec souverän den AART- Sieg und auch den Sieg in der kroatischen Meisterschaft.

Die Slowenen Marko Peljhan und Matej Car, haben mit ihrem VW-Polo RN4, den 2. Platz belegt und ihre Führung in der Trophy nun weiter ausbauen können.

Markus Steinbock und Harald Bachmayer haben ihren Fluch mit zwei Ausfällen in Kumrovec abstreifen können und den 3. Platz in der AART einfahren können. Die beiden österreichischen Hyundai i20 R5 Piloten haben sich damit auf den 2. Gesamtrang der AART-Zwischenwertung nach vorne gearbeitet und mit zwei guten Ergebnissen in Carnia und Dobersberg, wäre sogar noch der „goldene Jochen“ zu erreichen.

AARC - Stockerlplätze:
Janos Szilagyi und Robert Balai, die beiden Ungarn, die für Kroatien starten, haben mit ihrem Peugeot 208 Rally4 ihre Streckenkenntnis ausgespielt und einen super AARC-Sieg gelandet.

Gerald Hopf und Lukas Martinelli zeigten in Kumrovec mit ihrem Opel Corsa D OPC, was möglich ist, wenn alles passt und landeten neben ihrem 2. Platz im AARC auch eine AARC-Bestzeit in SP4. Ein großer Schritt in Richtung 3. Podiumsplatz in AARC-Gesamtwertung ist
damit vollbracht.

Christian Luif und Nadine Kellner, die zum ersten Mal am heißen Sitz neben Christian und in einem Rally4 Fahrzeuges saß, holten sich den 3. Stockerlplatz in Kumrovec und auch viel Motivation für die Rally Valli della Carnia in Italien und das Finale bei der Herbst Rallye in Österreich.

Weitere AARC Platzierungen:
Andrej Jasic und Mirko Stanic aus Serbien landeten mit ihrem Citroen DS3 am 4. AARC-Gesamtplatz, gefolgt von den Italienern Marco Crozzoli und Filippo Nodale auf ihrem Opel Astra, die als Fünfte im Ziel begrüßt werden konnten.
Christian Reschenhofer und Manfred Cerny brachten ihren BMW 325i mit einigen technischen Problemen am 6. Platz ins Ziel, gefolgt von Alessandro Prodorutti und Giulia Schneider auf dem 7. Platz und den beiden Ungarn Janos Locher und Tomas Somogyi, die mit ihrem Peugeot 106 und dem 8. Platz im AARC, auch ihren 2. Platz in der Klasse C5 absichern konnten.

Die Ausfälle:
Niki Schelle und Melanie Kalinke waren bereits in SP 1 die ersten Opfer dieser schwierigen Bedingungen. Nach einem Ausrutscher war einiges am Fahrwerk des Suzuki Ignis verbogen und da die Ersatzteile nicht vorhanden waren, war auch ein Restart nicht möglich.

Thomas Regner und Gottfried Witzmann führten am ersten Tag den AARC an, rutschten aber mit ihrem Peugeot 208 Rally4 am Vormittag des zweiten Tages ebenfalls von der Strecke und kamen nicht mehr aus eigener Kraft zurück. Ob die beiden Österreicher ihren AARC-Titel von 2024 gegen die heranstürmenden schnellen Tschechen Dvorak/Kalkus verteidigen können, hängt nun von ihren Ergebnissen bei der Rally Carnia und der Herbst Rallye ab.

Die beiden schnellen Brüder Max und Ben Maier fuhren einige tolle Zeiten, lagen eine Zeit lang an der zweiten Stelle im AARC hinter den späteren Siegern Szilagyi/Balai, bis dann auch sie von der Strecke abkamen und eine A-Masten und ihren Fiesta ruinierten.

Alessandro Biondo und Luca Toffolo mussten ihren Peugeot 106 nach einigen sehr guten Zeiten wegen technischen Problemen abstellen und die Radaufhängung am Peugeot 205 von Kurt Jabornig und Sabine Pailer gab in der letzten SP den Geist auf.

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