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Rallye-WM: Analyse

2018 mehr als vier Millionen Zuschauer

4,1 Millionen Zuschauer sollen im Vorjahr die 13 WM-Läufe vor Ort verfolgt haben; Zahlen seit 2013 fast um ein Drittel angewachsen.

Die Rallye-WM war auch 2018 ein Zuschauermagnet: Die Prüfungen der 13 WM-Rallyes wurden nach Angaben der WRC Promoter GmbH von 4,1 Millionen Fans besucht, was einem Durchschnitt von 315.000 Besuchern pro Rallye entspricht. Damit wurde im zweiten Jahr in Folge die Marke von vier Millionen Besuchern geknackt. Die meistern Zuseher wurden wie schon 2017 bei den Läufen in Argentinien, Portugal und Mexiko gezählt.

"Im Vergleich zu anderen weltweiten Motorsportserien sind die Zuschauerzahlen der Rallye-WM extrem positiv", sagte Oliver Ciesla, Geschäftsführer der WRC Promoter GmbH. "In einigen Ländern waren unsere Rallyes die größten Veranstaltungen im ganzen Jahr, größer als andere Sportveranstaltungen, Musikfestivals oder Industriemessen."

Für 2019 rechnet er mit weiterem Wachstum, nicht zuletzt dank der Erweiterung des WM-Kalenders auf 14 Läufe durch die anstehende, frisch aufgenommene Chile-Rallye im motorsportverrückten Südamerika. "Die steigenden Besucherzahlen bringen den Austragungsorten und -ländern der Rallye-WM große Voreile. Die Einnahmen für die lokale Wirtschaft durch nationale und internationale Besucher sind entscheidend", so Ciesla.

Im Jahr 2013, nachdem das Gemeinschaftsunternehmen von Red Bull und Sportsman Media die Vermarktung der Meisterschaft übernommen hatte, kamen 3,1 Millionen Fans zu 13 WM-Rallyes. Somit sind die Zuschauerzahlen innerhalb von fünf Jahren um mehr als 30 Prozent gestiegen. Bei der Rallye Monte-Carlo 2018 wurden mit ungefähr 200.000 Zuschauern mehr als doppelt so viele wie 2013 gezählt. Die Zahlen basieren freilich auf Schätzungen der Besucherströme – und Fans, die sich mehrere SP anschauen, werden auch mehrfach registriert.

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